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Brigid Kosgei (M.) gewann den London Marathon, Sara Hall (l.) wurde überraschend Zweite vor Ruth Chepngetich
Brigid Kosgei (M.) gewann den London Marathon, Sara Hall (l.) wurde überraschend Zweite vor Ruth Chepngetich © Getty Images
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Brigid Kosgei läuft beim London-Marathon erneut zum Sieg. Hinter ihr gelingt der US-Amerikanerin Sara Hall wenige Meter vor der Ziellinie ein Coup.

Weltrekordlerin Brigid Kosgei (Kenia) hat wie im vergangenen Jahr den London-Marathon gewonnen, die schnellste Zeit in einem reinen Frauenrennen aber verpasst.

Bei regnerischen Bedingungen siegte die 26-Jährige in 2:18:58 Stunden überlegen vor der Überraschungszweiten Sara Hall aus den USA (2:22:01), die wenige Meter vor der Ziellinie noch die kenianische Weltmeisterin Ruth Chepngetich (2:22:05) abfing.

Im vergangenen Jahr hatte Kosgei den offiziellen Weltrekord auf 2:14:04 Stunden verbessert, damals in Chicago allerdings in einem gemischten Rennen.

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Die Bestmarke für reine Frauenrennen hält seit 2017 Kosgeis Landsfrau Mary Keitany mit 2:17:01 Stunden, und zu Beginn sah es am Sonntag danach aus, dass Kosgei diese Marke knacken könnte. 

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Noch zu Halbzeit wurde eine Endzeit von 2:16 prognostiziert, doch in der zweiten Rennhälfte verlangsamte sich das Rennen. Kurz nach Kilometer 30 setzte Kosgei den entscheidenden Angriff und distanzierte ihre Konkurrentinnen.

Wegen der Corona-Pandemie waren bei der 40. Auflage des Traditionsrennens keine Hobbyläufer zugelassen. Die 41,195 km wurden ohne Zuschauer auf einem abgesperrten Rundkurs durch den St. James's Park absolviert.

Zahlreiche andere große Stadtmarathons waren in diesem Jahr coronabedingt abgesagt worden, darunter auch das Rennen in Berlin.

Die Zwillinge Anna und Lisa Hahner aus Berlin hatten ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt.

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