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Christoph Harting bleibt im Finale erneut nur die Zuschauerrolle
Christoph Harting bleibt im Finale erneut nur die Zuschauerrolle © Getty Images
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Diskus-Olympiasieger Christoph Harting verpasst auch bei der Leichtathletik-WM in Doha den Sprung ins Finale. Besser macht es der deutsche Meister Martin Wierig.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (Berlin) hat nach seinem Rio-Triumph das dritte große Finale in Serie verpasst.

Der 29-Jährige kam bei der Leichtathletik-WM in Doha in der Qualifikation nicht über 63,08 m hinaus und schaffte es als 14. nicht in den Endkampf der besten Zwölf am Montag (20.15 Uhr MESZ). Am Ende fehlten ihm 23 Zentimeter zum Finale.

"Vielen Dank für das Interesse an meiner Person, ich bleibe aber meinem Weg treu: Ich gebe bis zum Abschluss der olympischen Saison keine Interviews und bedanke mich für Ihr Verständnis. Schönen Feierabend", sagte Harting hinterher. Nach den deutschen Meisterschaften in Berlin Anfang August hatte er angekündigt, bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 nicht mehr mit der Presse reden zu wollen.

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Harting hatte sich nach seinem Goldcoup von 2016 ein Jahr später nicht für die WM in London qualifizieren können. Bei der Heim-EM in Berlin 2018 schaffte der Polizeimeister keinen gültigen Versuch. Dieses Missgeschick wiederholte sich in Doha nicht.

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Harting, der in diesem Jahr mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, legte im ersten Versuch zunächst 60,31 m hin, steigerte sich dann über 62,04 m auf 63,08 m. Damit blieb er knapp drei Meter unter seiner Saisonbestleistung (66,01).

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Der deutsche Meister Martin Wierig (Magdeburg) schaffte es mit 63,65 m hingegen ins Finale, sein Trainingspartner David Wrobel (62,34) schied wie Harting aus.

Der Weltjahresbeste Daniel Stahl (67,88) aus Schweden, der starke Jamaikaner Fedrick Dacres (65,44) sowie Titelverteidiger und Europameister Andrius Gudzius (64,14/Litauen) gaben sich keine Blöße und kämpfen um die Medaillen.

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