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Lisa Ryzih kann bei der WM in Doha nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen
Lisa Ryzih kann bei der WM in Doha nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen © Getty Images
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Lisa Ryzih scheitert bei der Weltmeisterschaft in Doha an ihren zweiten Höhe. Die Stabhochspringerin zählte allerdings ohnehin nicht zu den Favoritinnen.

Die frühere Vize-Europameisterin Lisa Ryzih hat bei der Leichtathletik-WM in Doha eine Stabhochsprung-Medaille klar verpasst.

Die 31-Jährige übersprang am Sonntag 4,50 m und belegte damit Rang 17 im 17-köpfigen Feld. An 4,70 m scheiterte sie dreimal.

Gold ging an die "Neutrale Athletin" Anschelika Sidorowa, die sich mit 4,95 m vor Hallen-Weltmeisterin Sandi Morris (USA/4,90) und Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Katerina Stefanidi (Griechenland/4,85) durchsetzte.

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Es war die erste Medaille in Doha für die unter neutraler Flagge startenden 30 russischen Athleten. Der russische Verband RUSAF ist seit November 2015 wegen des Dopingskandals ausgeschlossen.

Ryzih war mit der schlechtesten Saisonbestleistung (4,63) aller Starterinnen ins Finale gegangen, die erste WM-Medaille einer deutschen Stabhochspringerin seit dem Silber von Martina Strutz 2011 in Daegu wäre eine große Überraschung gewesen.

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Die seit dem Vorjahr mit einem Defibrillator springende Katharina Bauer (Leverkusen) war bereits am Freitag nach einem "Salto nullo" in der Qualifikation ausgeschieden.

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