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Olympiasieger Christoph Harting steht im 71-köpfigen deutschen WM-Aufgebot
Olympiasieger Christoph Harting steht im 71-köpfigen deutschen WM-Aufgebot © Getty Images
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Diskus-Olympiasieger Christoph Harting befindet sich im deutschen WM-Kader. 71 Athleten reisen für den Deutschen Leichtathletik-Verband nach Doha.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting ist vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für die WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) nominiert worden. Trotz zuletzt durchwachsener Leistungen befindet sich der Berliner im 71-köpfigen Aufgebot, das der DLV am Montag veröffentlichte.

Harting hatte nach seiner Nullnummer bei den deutschen Meisterschaften Anfang August trotz erfüllter Norm seine Reise nach Katar offen gelassen - um seine Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 nicht zu gefährden. Zuletzt hatte sich der Berliner immer wieder mit Rückenproblemen herumgeplagt. Beim ISTAF Anfang September in Berlin erreichte er nur den neunten und letzten Rang und musste den Wettkampf vorzeitig beenden.

Harting sorgt für Aufsehen

Für Aufsehen hatte Harting hingegen mit irritierenden Aussagen über den Status der DM gesorgt, indem er diese als "letzte Erpressungsmöglichkeit der deutschen Leichtathletik" bezeichnet hatte. In Berlin gab es anschließend ein klärendes Gespräch mit Idriss Gonschinska, DLV-Generaldirektor Sport, und Diskus-Bundestrainer Marko Badura.

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Weitsprung-Star Malaika Mihambo, die starken Speerwerfer um Olympiasieger Thomas Röhler und Titelverteidiger Johannes Vetter sowie Lauf-Ass Konstanze Klosterhalfen waren bereits Anfang August für die WM nominiert worden. Klosterhalfen befindet sich sowohl über 1500 m als auch über 5000 m im DLV-Aufgebot. Mihambo, die auch über 100 m die WM-Norm geknackt hatte, wird hingegen lediglich im Weitsprung an den Start gehen.

Bauer springt mit Defibrillator

Stabhochspringerin Katharina Bauer erhielt aufgrund ihrer Leistungen in der Hallensaison eine Einladung des Weltverbands IAAF. Die 29-Jährige hatte sich im April vergangenen Jahres einer Herzoperation unterziehen müssen und springt seitdem mit einem implantierten Defibrillator.

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Der DLV hat aber auch namhafte Ausfälle zu beklagen, unter anderem hatten Ex-Kugelstoß-Weltmeister David Storl und Pamela Dutkiewicz, WM-Dritte  im Hürdensprint, die Saison bereits verletzungsbedingt abgebrochen. Auch Dreispringerin Kristin Gierisch muss auf einen Start in Doha verzichten, die EM-Zweite leidet an Fußbeschwerden.

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