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800-Meter-Weltmeister Donovan Brazier trainiert beim Nike Oregon Project und wehrt sich nach der Sperre für Alberto Salazar gegen die Vorwürfe.

Der frischgekürte 800-Meter-Weltmeister Donovan Brazier hat sich gegen die Verbindung mit dem Skandal um Alberto Salazar zur Wehr gesetzt.

"Die Untersuchungen starteten, als ich noch in der High School war und nur daran zu denken ist ziemlich dumm", wehrte sich der US-Amerikaner nach seinem Gold-Lauf in Doha. Salazar war am Dienstag von der USADA für vier Jahre gesperrt worden, nachdem sich die Doping-Vorwürfe gegen ihn bestätigten. Zuvor wurde jahrelang gegen den Chef des Nike Oregon Projects, wo auch die Deutsche Konstanze Klosterhalfen trainiert, ermittelt.

Brazier betonte, dass er sich erst 2018 dem NOP angeschlossen habe. "Ich habe immer unter Pete (Pete Julian, Trainer beim NOP; Anm. d. Red.) gearbeitet. Ich wurde in meiner gesamten Zeit im Projekt nie gefragt, ob ich von Alberto trainiert werden möchte", erklärte der 22-Jährige.

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Von den Untersuchungen will er nichts gewusst haben: "Ich wusste nicht, dass da Untersuchungen laufen. Als diese begannen, wusste ich nicht wer Alberto ist und sogar jetzt weiß ich nicht zu 100 Prozent worum es geht."

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Brazier meinte, dass er Salazar möge und dieser ein "cooler Typ" sei. "Die Sperre für Alberto ist sehr enttäuschend. Am Ende des Tages ist er der Gründer des Oregon Projects", fügte Brazier hinzu. Er werde dem NOP treu bleiben, "wenn Pete die Kontrolle übernimmt", meinte Brazier abschließend.

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