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Hürdensprinter Erik Balnuweit
Hürdensprinter Erik Balnuweit © AFP/SID/ADRIAN DENNIS
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Nach 15 Jahren im Nationaltrikot ließ Hürdensprinter Erik Balnuweit den Gefühlen angesichts seiner ersten internationalen Medaille freien Lauf.

Die goldene Premiere war womöglich auch ein Abschied: Nach 15 Jahren im Nationaltrikot ließ Hürdensprinter Erik Balnuweit (Wattenscheid) den Gefühlen angesichts seiner lange herbeigesehnten ersten internationalen Medaille freien Lauf. "Ein paar Tränen waren schon dabei", sagte der 33-Jährige nach dem Titelgewinn bei den inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften im polnischen Chorzow am Samstag.

"Es war etwas emotionaler für mich", berichtete Balnuweit, "man ist ja nicht immer damit gesegnet, international einen Titel zu gewinnen. Und bei mir war immer viel Pech dabei in der Vergangenheit." In seinem Alter wisse man auch: "Da kommt nicht mehr viel." An der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio arbeitet Balnuweit noch.

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In Chorzow passte diesmal alles zusammen, wenn auch in einer kurios anmutenden Disziplin. Monika Zapalska (Paderborn), Balnuweit, Anne Weigold (Mittweida) und Gregor Traber (Tübingen) sprinteten die 4x110 Meter in 56,53 Sekunden - das bedeutete den ersten Platz vor Polen und Kenia. Der Stab wurde in einer 1,22 m kleinen Wechselzone übergeben, gelaufen wurde auf der Zielgeraden hin und her.

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Die deutsche 4x100-m-Staffel zog mit der viertbesten Vorlaufzeit überzeugend ins Finale ein. Julian Reus (Thüringen), Joshua Hartmann (Köln), Deniz Almas (Wolfsburg) und Marvin Schulte (Leipzig) benötigten 38,70 Sekunden. Die besten Acht Staffeln lösen das Olympia-Ticket, die besten zehn fahren zur WM 2022 in Eugene/US-Bundesstaat Oregon.

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