vergrößernverkleinern
FBL-CONFED-WC-2018-RUS-FIFA-PUTIN
FBL-CONFED-WC-2018-RUS-FIFA-PUTIN © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der russische Staatspräsident bestreitet Staatsdoping in Russland. "Das ist einfach unmöglich", stellt Putin klar. Einen WADA-Informanten greift Putin an.

Staatspräsident Wladimir Putin hat die schweren Dopingvorwürfe gegen Russland erneut zurückgewiesen.

"Russland hatte niemals ein Staatsdoping-System. Das ist einfach unmöglich, und wir tun alles Mögliche, um Doping zu verhindern", sagte Putin am Freitag auf seiner Neujahrs-Pressekonferenz in Moskau.

"Es darf kein Staatsdoping geben"

Entgegen der Erkenntnisse des McLaren-Reports der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) stellte Putin in einer Meldung der einheimischen Nachrichtenagentur Tass sein Land als Kämpfer für sauberen Sport dar: "Es darf niemals ein staatliches System zur Unterstützung von Doping geben."

Anzeige

Zugleich bezichtigte Putin den russischen WADA-Informanten Grigori Rodschenkow der Kollaboration mit ausländischen Auftraggebern. "Sein Verhalten wirkt auf mich, als ob ihn jemand von außen instruiert hätte", meinte Putin zu den Aussagen des früheren Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors über Manipulation von Dopingproben an seinem früheren Arbeitsplatz durch Mitarbeiter staatlicher Institutionen.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image