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Schach: Magnus Carlsen wollte WM-Karriere bei Pleite beenden
Magnus Carlsen hat seinen WM-Titel verteidigt © Getty Images
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Nach dem gewonnenen WM-Finale gibt Magnus Carlsen Einblicke in sein Seelenleben und verrät, was bei einer Niederlage wohl passiert wäre.

Der alte und neue Schach-Weltmeister Magnus Carlsen hätte bei einer Niederlage im WM-Duell mit dem Amerikaner Fabiano Caruana wohl nicht mehr um eine Revanche gekämpft.

"Ich hätte zwar nicht meine Karriere beendet, aber es hätte sehr gut mein letztes Weltmeisterschafts-Match gewesen sein können, wenn ich verloren hätte", sagte der seit Freitag 28 Jahre alte Norweger dem Guardian.

Carlsen hatte nach zwölf Remis in den zwölf regulären Partien durch einen klaren 3:0-Erfolg im Tiebreak den Titel am Mittwochabend in London erfolgreich verteidigt. "Wir werden jetzt in Ruhe weitersehen. Ich habe eine Menge Zeit in den nächsten zwei Jahren, um mein Spiel zu verbessern", sagte Carlsen, der seine Krone 2020 wieder verteidigen muss.

Carlsen, seit 2013 Titelträger, war wegen seines ungewohnt zögerlichen Spiels während der Duelle mit Caruana kritisiert worden und hatte selbst zugegeben, mental nicht in Bestform gewesen zu sein. 

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