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Armel Le Cleac'h ist mit seiner Yacht bei der Route du Rhum gekentert
Armel Le Cleac'h ist mit seiner Yacht bei der Route du Rhum gekentert © Getty Images
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München - Seenot-Drama bei der Route du Rhum: Der Französische Hochseesegler Armel Le Cleac'h ist mit seiner Yacht Banque Populaire IX vor den Azoren gekentert.

Bei der Route du Rhum hat sich mitten auf dem Atlantik ein Drama um Amel Le Cleac'h abgespielt.

Der Skipper hielt mit seiner französischen Yacht Banque Populaire IX dem Wellengang nicht stand und kenterte gut 300 Seemeilen vor den Azoren. Der Franzose konnte sich in den Innenraum der Yacht retten und wartet dort nun auf Rettung durch französische Einsatzkräfte.

Le Cleac‘h ist ein erfahrener Hochseesegler und hat bereits mehrere Regatten für sich entschieden. Einer seiner größten Erfolge ist der Triumph bei der Vendee Globe 2017, die er in der Rekordzeit von 74 Tagen, 3 Stunden, 35 Minuten und 46 Sekunden bewältigte.

Die alle vier Jahre stattfindende Route du Rhum ist eines der größten Sportereignisse Frankreichs. Es zieht über zwei Wochen weit mehr als zwei Millionen Besucher nach Saint-Malo. Das Rennen wird etwa zwölf Tage dauern.

Mit Boris Herrmann ist auch ein deutscher Teilnehmer am Start. Der 37 Jahre alte gebürtige Oldenburger startet als erster Deutscher bei dem Traditionsrennen in der IMOCA-Klasse. Als Solo-Segler will Herrmann auf einer 18 Meter langen Open-60-Yacht eine Strecke von Saint-Malo in der Bretagne nach Guadeloupe bewältigen.

Für Herrmann ist die Teilnahme ein Meilenstein auf dem Weg zur Vendee Globe 2020/21, der härtesten Einhand-Regatta nonstop rund um den Globus. "Natürlich möchte ich vorne mitsegeln, auch wenn die Top-Favoriten andere sind", sagte der Skipper, "ich fühle mich sehr gut vorbereitet und schätze das Potenzial des Boots hoch ein."

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