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Der Deutschland-Achter musste sich mal wieder geschlagen geben
Der Deutschland-Achter musste sich mal wieder geschlagen geben © Getty Images
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Der deutsche Ruder-Achter setzt seine Erfolgsgeschichte bei einer EM fort. Das Flagschiff des DRV gewinnt in Luzern zum siebten Mal in Folge die Goldmedaille.

Der Deutschland-Achter hat zum siebten Mal in Folge EM-Gold gewonnen.

Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) verwies im Finale der Titelkämpfe in Luzern Olympiasieger Großbritannien mit einer halben Bootslänge Vorsprung auf Platz zwei und bleibt seit Rio 2016 in Finalrennen ungeschlagen. Bronze ging an den Olympiadritten Niederlande.

Das deutsche "Traumschiff" veredelte mit dem hart erkämpften Sieg die erstklassige DRV-Bilanz mit fünf Gold- und einer Bronzemedaille in den 14 olympischen Klassen. Für das zweite Highlight sorgte Ex-Schwimmer Oliver Zeidler, der als erster Deutscher seit Peter-Michael Kolbe 1973 Gold im Einer gewann.

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Ein Jahr vor Tokio 2020 holten zudem der Doppelzweier und Doppelvierer der Frauen sowie der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer den Titel. Fünfmal EM-Gold hatte der DRV zuletzt 2010 im portugiesischen Montemor verbucht.

Der Deutschland-Achter erwischte auf dem Rotsee einen schwierigen Start und lag sowohl nach 500 m als auch zur "Halbzeit" bei 1000 m knapp hinter Großbritannien. Am Ende reichte es aber zum Sieg.

Insgesamt war der DRV bei der gut besetzten EM in Luzern in sieben olympischen Finals vertreten, der Vierer ohne Steuermann holte Bronze. Vor einem Jahr in Glasgow hatte der Achter mit Gold für die einzige deutsche EM-Medaille gesorgt, nun stehen die Vorzeichen auch mit Blick auf die WM in Linz/Österreich (25. August bis 1. September) deutlich besser.

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