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Südkorea musste bei der Heim-WM ein historisches Debakel einstecken
Südkorea musste bei der Heim-WM ein historisches Debakel einstecken © Getty Images
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Südkorea muss sich bei der Heim-WM im Wasserball Ungarn geschlagen geben. Der zweimalige Weltmeister sorgt für einen historischen Kantersieg.

Nach zwei Minuten stand es schon 0:5, dann ließen es die Wasserballerinnen des zweimaligen Weltmeisters Ungarn etwas ruhiger angehen - sie trafen im Schnitt nur noch zweimal pro Minute. 64:0 hieß es am Ende gegen die WM-Neulinge aus Südkorea, die im Heim-Becken von Gwangju ein historisches Debakel erlebten. Bisher hatten die neuseeländischen Männer mit dem 1:38 gegen Kroatien 1994 in Rom den WM-Rekord für die höchste Niederlage gehalten.

"Wir haben uns nach dem Spiel gesagt, dass wir es beim nächsten Mal besser machen", sagte Südkorea-Spielerin Song Ye-Seo: "Wir sind ein Team, das noch erwachsen werden muss. Es war trotzdem eine Ehre, gegen eine Mannschaft zu spielen, die wir bisher nur auf YouTube gesehen haben."

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Die WM-Gastgeber hatten erst vor einem Monat hastig ein Team zusammengestellt - aus früheren Schwimmern, die bis auf Kapitänin und Torhüterin Oh Hee-Ji (23) alle 2000 oder später geboren wurden.

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Körperlich waren die Koreanerinnen so unterlegen, dass sie kaum den Ball zur Mitspielerin brachten. Die 18-jährige Song gab im ersten Viertel den einzigen Wurf aufs ungarische Tor ab. Oh und ihr Ersatz Kim Min-Ju wehrten auf der anderen Seite im gesamten Spiel nur drei Würfe ab.

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