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Lisa Müller befindet sich auf dem Weg in die Weltspitze im Dressurreiten. Die Berühmtheit von Ehemann und Bayern-Star Thomas Müller ist ihr dabei nicht immer eine Hilfe.

Es läuft im Hause Müller!

Während Thomas unter Hansi Flick wieder einen Stammplatz beim FC Bayern hat, ist seine Frau Lisa auf dem Weg in die Weltspitze im Dressurreiten.

Auf Platz 44 der Weltrangliste ist die 30-Jährige mittlerweile angelangt - und trainiert unter anderem mit Dressur-Legende Isabell Werth!

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Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. "Ich muss sagen, dass ich mich inzwischen mehr zurückgezogen habe. Ich habe zu oft Neid und Missgunst erlebt von Menschen, die eigentlich vorn herum nett und freundlich waren", berichtet Lisa Müller nun im Fachmagazin Reiter Revue:

"Klar, wenn es gut läuft, liegt es natürlich daran, dass der Mann alles zahlt, aber nicht, weil man es aus eigener Leistung schafft. Man ist nur das dumme Frauchen, das faul ist und nur aufs Pferd gehoben wird."

Bundestrainerin lobt Lisa Müller

Dabei zeichnen Müller vor allem Ehrgeiz und Trainingsfleiß aus, wie Monica Theodorescu berichtet. "Sie hat eine gute Entwicklung gemacht. Es wird von Prüfung zu Prüfung besser. Am Wochenende wird sie ihre 50. internationale Prüfung absolvieren", erklärt die Dressur-Bundestrainerin.

Am Wochenende ist sie mit ihrem Wallach "Stand by me" in Stuttgart am Start. Dort wird sie allerdings nicht in den Weltcup-, sondern den German-Master-Prüfungen reiten. Dennoch wird sie erneut viele Blicke auf sich ziehen.

"Das ist schon ein anderer Druck", macht Theodorescu deutlich. "Man muss sie manchmal ein bisschen schützen."

Müller als prominente Unterstützung

Viele Veranstalter in Deutschland hoffen, mit einer Einladung an Lisa Müller gleichzeitig auch ihren berühmten Mann als Zuschauer für das Turnier zu gewinnen.

Bayern-Star Müller begleitet seine Frau (seit 2009 verheiratet) immer wieder zu Wettkämpfen, wenn es sein Terminkalender zulässt. Auch in Stuttgart soll er wohl dabei sein.

"Thomas ist im Pferdesport angekommen", sagt seine Frau. "Er reitet echt gut."

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