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Jérôme Boateng spielt seit 2011 für den FC Bayern
Jérôme Boateng spielt seit 2011 für den FC Bayern © Getty Images
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In den USA kommt George Floyd bei einer Polizeikontrolle ums Leben. Zahlreiche Sportstars verurteilen das Verhalten der Polizei. LeBron wird deutlich.

Der tragische und gleichsam grausame Tod von George Floyd erschüttert aktuell die USA.

Der dunkelhäutige, etwa 40 Jahre alte Mann war von einem Polizeibeamten in Minneapolis mit dem Knie im Nacken am Boden festgehalten worden, wie Videoaufnahmen zeigen. Auf Floyds Hinweis, dass er keine Luft mehr bekomme, ließ der Beamte jedoch nicht ab. Wenig später starb Floyd.

Zahlreiche Sportstars verurteitelten den neuerlichen Vorfall von Polizeigewalt gegen Minderheiten aufs Schärfste. 

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LeBron James und Steve Kerr äußern sich

Coach Steve Kerr von den Golden State Warriors schrieb auf Twitter: "Das ist Mord. Widerlich! Ernsthaft, was ist los mit uns?"

LeBron James von den Los Angeles Lakers postete auf Instagram eine Grafik mit dem Bild des knieenden Ex-NFL-Quarterbacks Colin Kaepernick und auf der anderen Seite ein Bild, wie ein Polizeibeamter sein Knie auf Floyds Nacken platziert hat. Dazu schrieb er: "Versteht ihr jetzt? Oder ist es immer noch verschwommen für euch?" Zudem forderte er in den Hashtags dazu auf, "wachsam" zu bleiben.

Boateng: "Kann nicht glauben, dass es schon wieder passiert ist"

Kaepernick hatte 2017 angefangen, bei der Nationalhymne vor NFL-Spielen zu knieen, um auf die Polizeigewalt und Diskriminierung gegen Minderheiten aufmerksam zu machen. Seither hat der Quarterback keinen Platz in einem Team erhalten. 

Doch nicht nur amerikanische Sportler zeigten sich bestürzt über den Tod von Floyd. Auch Bayern-Profi Jérôme Boateng äußerte sich. "Sein Name war George Floyd. Sagt seinen Namen, betet für seine Familie. Ich kann nicht glauben, dass es schon wieder passiert ist, sogar bei Tageslicht und bei laufendem Aufnahmegerät", schrieb der Bayern-Star bei Twitter. 

Bereits 2014 gab es in den USA einen ähnlichen Vorfall, der öffentlich wurde, wie nun bei Floyd. 

Satou Sabally, zukünftige WNBA-Spielerin in Dallas, schrieb: "Krank und ermüdend".

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