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Segler Boris Herrmann, Fünftplatzierter bei der Vendee Globe, darf sich womöglich bald über die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz freuen.

Segler Boris Herrmann, Fünftplatzierter bei der Vendee Globe, darf sich womöglich bald über die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz freuen. Niels Annen (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat einen entsprechenden Vorschlag bei der Hamburger Staatskanzlei angeregt. Als erster deutscher Teilnehmer an der Vendee Globe habe Herrmann "Herausragendes als Sportler geleistet", teilte der Hamburger SPD-Bundestagesabgeordnete auf SID-Anfrage mit. Zuvor hatte das Hamburger Abendblatt über Annens Vorstoß berichtet.

Angesprochen auf eine mögliche Auszeichnung sagte Herrmann auf einer Pressekonferenz am Freitag: "Ich verstehe das Bundesverdienstkreuz so, dass man dabei für einen geleisteten Dienst für andere Menschen ausgezeichnet wird. Es freut mich natürlich sehr, dass meine Reise so empfunden wird und dass unsere Botschaft für die Klimaforschung wahrgenommen wird." 

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Herrmann hatte am Donnerstag nach 80 Tagen und knapp 15 Stunden als Fünfplatzierter bei der wohl härtesten Regatta der Welt das Ziel erreicht. Doch der 39-Jährige ist laut Annen "nicht nur ein Ausnahmeathlet. Seine Verantwortung und Vorbildfunktion insbesondere gegenüber den jüngeren Generationen nimmt er auch jenseits des Sports sehr ernst." 

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Auf seiner Weltreise hatte Herrmann ein wissenschaftliches Messgerät geladen, um Daten zum C02-Gehalt, zur Temperatur und dem Salzgehalt des Wassers aufzuzeichnen. Den zusätzlichen Ballast für das Rennen nahm der Hamburger gerne in Kauf: "Es gibt Forschungsschiffe mit 40 Personen und einer entsprechenden Umweltbelastung, die die gleichen Daten erhoben haben. Ich habe das alleine und klimaneutral gemacht."

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