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Steuermann Martin Sauer (l.) kritisiert Ruderverband
Steuermann Martin Sauer (l.) kritisiert Ruderverband © DRV/Seyb/DRV/Seyb/DRV/Seyb
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Nach dem enttäuschenden Abschneiden des Achters bei der EM in Varese/Italien hat Steuermann Martin Sauer den Deutschen Ruderverband (DRV) kritisiert.

Nach dem enttäuschenden Abschneiden des Achters bei der EM in Varese/Italien hat Steuermann Martin Sauer den Deutschen Ruderverband (DRV) kritisiert.

"Die gesamte Vorbereitung für dieses Ereignis war eine ziemlich amateurhafte Veranstaltung. Dann kriegst du halt den Arsch voll", sagte der 38-Jährige in der ARD-Sportschau: "So einfach ist es."

Das deutsche Flaggschiff hatte am Sonntag beim Start in die Olympia-Saison den enttäuschenden vierten Platz belegt und den neunten EM-Titel in Folge verpasst. Für Sauer offenbar keine Überraschung. "Da darf sich auch der Gesamtverband mal an die Nase greifen, dass wir ein bisschen Träumereien unterliegen, was die anderen können", sagte Sauer, "die können halt auch richtig was." Das gelte nicht nur für den Achter. Konkret wurde Sauer bei seiner Kritik nicht.

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Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) wollte der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer das Ergebnis "an dieser Stelle vorerst nicht überbewerten. Bis zu den Spielen sind es jetzt noch knapp drei Monate, die wir nutzen können, um uns vorzubereiten. Sechs Boote haben wir bereits qualifiziert, und ich hoffe, dass noch circa zwei bis drei weitere dazukommen."

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