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Fernando Alonso geht bei der Rallye Dakar an seine Grenzen
Fernando Alonso geht bei der Rallye Dakar an seine Grenzen © Imago
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Fernando Alonso hebt bei der Überquerung einer Düne bei der Rallye Dakar ab und überschlägt sich mehrfach. Doch der ehemalige Formel-1-Star fährt erstmal weiter.

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso ist bei einem spektakulären Unfall bei der Rallye Dakar offenbar glimpflich davongekommen.

Auf der zehnten Etappe überschlug sich der Toyota Hilux des Spaniers zweifach und rollte eine Sand-Düne hinunter. Doch das Auto kam wieder zu stehen und Alonso konnte das Rennen fortsetzen.

Rund 87 Kilometer waren gefahren, als Alonso die Düne in einem ungünstigen Winkel anfuhr und dann unfreiwillig abhob. Insgesamt sind auf der Etappe 534 Kilometer zu absolvieren, Alonso ging als Zehnter des Gesamt-Klassements an den Start.

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Sowohl der 38-Jährige als auch sein Beifahrer wurden bei dem Vorfall offenbar nicht verletzt.

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Der Toyota überstand den Unfall aber nicht ohne Schäden. Wie Motorsport.com berichtet, musste das Fahrer-Duo die beschädigte Windschutzscheibe entfernen, weil die Sicht zu stark beeinträchtigt war. Auch die Aufhängung wurde in Mitleidenschaft gezogen. Weil später weitere Reperaturen notwendig wurden, verlor Alonso eine Stunde und 17 Minuten - und fiel damit auf Rang 14 zurück. 

Sainz fährt nächsten Tagessieg ein

Die Etappe war zuvor wegen starker Winde verkürzt worden. Da die Hubschrauber zur Rennbeobachtung nicht abheben konnten, entschieden sich die Organisatoren aus Sicherheitsgründen zum vorzeitigen Abbruch. 

Seinen vierten Tagessieg feierte der ehemalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz. Der Spanier vom deutschen Team X-raid lag in seinem Mini im Ziel 3:05 Minuten vor dem Polen Jakub Przygonski mit dem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk (Rheinsberg/X-raid).

Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah aus Katar, der vor dem Teilstück nur 24 Sekunden hinter Sainz lag, büßte im Toyota als 17. mit einem Rückstand von 17:46 Minuten auf Sainz wertvollen Boden ein. Als Zweiter sitzt ihm im Gesamtklassement 16 Sekunden zurück Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel aus Frankreich dicht im Nacken. 

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Bei den Motorrädern, die ihre neunte Etappe bestritten, sicherte sich der Spanier Joan Barreda Bort auf Honda den Sieg vor seinem US-Markenkollegen Ricky Brabec, der damit die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Brabec liegt nun 25:44 Minuten vor dem am Mittwoch siebtplatzierten Chilenen Pablo Quintanilla.

Vor zwei Tagen war der Portugiese Paulo Goncalves bei der Rallye Dakar bei einem Unfall auf dem Motorrad ums Leben gekommen.

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