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Das Duo Ineichen/Perera fährt beim 2. Rennen auf dem Nürburgring einen Start-Ziel-Sieg ein. Die Spitzenreiter in der Gesamtwertung verhalten sich clever.

Großer Jubel bei Lamborghini nach dem Sieg im zehnten Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Das Fahrer-Duo Rolf Ineichen (Schweiz) und Franck Perera (Frankreich) setzte sich nach einem Start-Ziel-Sieg beim zweiten Rennen auf dem Nürburgring durch.

Ebenfalls auf das Podium schaffte es das Audi-Duo Klaus Bachler/Timo Bernhard sowie die Gesamtführenden Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser.

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Perera glänzt nicht nur im Regen 

Nach einem verregneten Qualifying hatten viele auch mit nassen Bedingungen im Rennen gerechnet, doch es blieb zur Überraschung vieler das ganze Rennen über trocken.

Pole-Setter Perera ließ sich davon nicht verunsichern und behauptete seine Führung nach dem Start vor van der Linde.

Weiter hinten war das Rennen für die Vortagessieger Christian Engelhart/Mirko Bortolotti nur kurz nach dem Start wegen eines Unfalls schon wieder beendet. Dieser führte zu einer kleinen Safety-Car-Phase.

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Ineichen fährt souveränen Sieg ein 

Perera zeigt sich aber auch beim Re-Start hellwach, verteidigte die Spitze und verschaffte sich anschließend ein kleines Polster, welches er Runde für Runde größer werden ließ.

Daran änderte auch der Boxenstopp mit Fahrerwechsel nicht und so fuhr Ineichen in souveräner Manier den jederzeit ungefährdeten Sieg ein.

"Perfekt gelaufen. Das war ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns. Wir hatten ein sehr gutes Auto - gestern etwas Pech, aber heute mit der Pole eine gute Ausgangslage. Nach dem guten Start musste ich es nur noch nach Hause fahren", sagte Ineichen bei SPORT1.

Niederhauser kämpft um Rang zwei 

Auf Platz zwei gab es allerdings einen Platztausch: Niederhauser musste sich knapp hinter Bernhard einreihen. Der Schweizer setzte diesen daraufhin zwar unter Druck, doch Bernhard leistete sich keinen Fehler und rettete Rang zwei ins Ziel.

"Der Druck war groß, aber ich wusste, für ihn ist Platz drei viel wert. Er musste an die Meisterschaft denken", sagte Bernhard nach dem Rennen bei SPORT1. Auch Niederhauser gab zu, dass er bei dem Duell "die Meisterschaft im Hinterkopf hatte und keinen Kontakt riskieren wollte".

Vorsprung in der Gesamtwertung wächst 

Für Niederhauser und Teamkollege van der Linde zahlte sich die Geduld aus. Ihr Vorsprung in der Gesamtwertung auf Markus Pommer/Marvin Kirchhöfer wuchs auf 40 Punkte, da das Verfolger-Duo lediglich auf Rang acht ins Ziel kam. Die Sieger Perera/Ineichen verbesserten sich in der Gesamtwertung mit nun 89 Punkten auf Rang fünf. 

Fabian Vettel, Bruder von Formel-1-Star Sebastian Vettel, und sein Teamkollege Philipp Ellis verpassten im Mercedes auf Rang 17 die Punkte knapp.

Zwei Rennwochenenden stehen noch auf dem Programm, weiter geht es am 13. September auf dem Hockenheimring (ADAC GT Masters LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM), ehe auf dem Sachsenring (27. bis 29. September) die Entscheidung fällt.

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