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BMW bestätigt Marco Wittmanns Crash in Vallelunga
BMW bestätigt Marco Wittmanns Crash in Vallelunga © BMW
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Der Abflug von Marco Wittmann beim Test in Vallelunga hat BMW Zeit gekostet, aber keinen Einfluss auf die Saisonvorbereitung der Münchner: "So etwas ist nie schön"

Nicht nur Regen und Schnee haben BMWs Testarbeit beeinflusst, sondern auch ein Unfall von Marco Wittmann. Lucas Auer plauderte im Interview mit 'Motorsport-Total.com' den Abflug des zweimaligen DTM-Champions, von dem bis dahin niemand wusste, aus. Die Münchner bestätigen den Vorfall beim Test in Italien, der sie wertvolle Testkilometer gekostet hat.

"So etwas ist nie schön, vor allem, wenn man wenig Testzeit hat", sagt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der Abflug ereignete sich auf regennasser Fahrbahn, die Auer an der gleichen Stelle zum Verhängnis wurde und so Pascal Wehrleins Testdebüt verhagelte. "Es hat davor auch den einen oder anderen Rutscher an dieser Stelle gegeben, die sehr schwierig war unter den Bedingungen", so Marquardt.

Der Crash "hat uns auch Zeit gekostet, weil wir das Auto danach reparieren mussten", aber in der Entwicklungsarbeit hätten die Münchner deshalb keinen großen Rückschlag erlitten. "Der Test in Vallelunga war extrem wenig aussagekräftig, weil es viel zu kalt war. Über das Auto hat man da nicht viel gelernt", sagt der BMW-Verantwortliche.

Wie schwierig die Bedingungen gewesen sein müssen, zeigt die Tatsache, dass Marco Wittmann in seinen 74 DTM-Rennen insgesamt 72 Mal ins Ziel gekommen ist und dabei keinen großen Unfall hatte. Ein Abflug beim Test in Hockenheim hätte den Münchnern vermutlich deutlich mehr geschmerzt und zurückgeworfen. Am ersten und dritten Testtag sicherte sich BMW durch Marco Wittmann und Bruno Spengler die Bestzeit.

© Motorsport-Total.com

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