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Marco Wittmann ist der Mann der Stunde in der DTM
Marco Wittmann ist der Mann der Stunde in der DTM © Getty Images
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Marco Wittmann feiert in Brands Hatch seinen nächsten Sieg in der DTM. In der Gesamtwertung liegt er hinter René Rast und Nico Müller weiter auf Platz drei.

Ex-Champion Marco Wittmann hat seine starke Form unter Beweis gestellt und das elfte Saisonrennen der DTM gewonnen.

Der BMW-Pilot war im Samstagsrennen im britischen Brands Hatch nicht zu schlagen. Er feierte damit seinen insgesamt vierten Saisonsieg vor Titelanwärter René Rast und Nico Müller (Schweiz/beide Audi).

Wittmann hatte erst am vergangenen Rennwochenende in Assen/Niederlande mit einem Sieg und einem zweiten Platz überzeugt. Am Samstag legte er von der Pole Position startend prompt nach und untermauerte seine Ambitionen auf seinen dritten Meistertitel nach 2014 und 2016.

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Wittmann rettet Vorsprung in Ziel

Rast kämpfte sich in der Schlussphase zwar nochmals an Wittmann heran, am Ende aber rettete der BMW-Pilot seinen 14. Karrieresieg mit 0,3 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Die Highlights des DTM-Wochenendes in Brands Hatch am Sonntag ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

"Am Ende sind meine Reifen ein bisschen in die Knie gegangen. Aber es hat gereicht. Ich habe sie gut gemanagt, von daher: Alles Top!", sagte Wittmann bei Sat.1. Rast meinte: "Ich bin etwas spät Risiko gegangen. Das Rennen war wohl eine Runde zu kurz."

In der Gesamtwertung belegt der 29-jährige Wittmann mit 146 Punkten weiterhin den dritten Platz. Er arbeitet sich jedoch Schritt für Schritt an die Spitze heran. Rast (178) liegt noch vorne, Müller (151) ist Zweiter.

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Nach dem elften von insgesamt 18 Saisonrennen sieht alles danach aus, als würde das Trio den Titel unter sich ausmachen. Die Verfolger Philipp Eng (Österreich/BMW) und Mike Rockenfeller (Audi) sind mit 119 bzw. 100 Punkten bereits ein gutes Stück entfernt. Am Sonntag steigt das zwölfte Rennen des Jahres.

Im Qualifying am Samstagmorgen war es zu einem heftigen Unfall gekommen. Dabei verlor Pietro Fittipaldi die Kontrolle über seinen Audi und prallte mit dem Heck in die Streckenbegrenzung. Der Brasilianer überstand den Crash unverletzt - der Wagen war aber schwer beschädigt. Deshalb konnte der Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi nicht an den Start gehen.

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