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Um ein Haar wäre in dieser Szene zwischen Brendon Hartley und Pierre Gasly zu einem schweren Unfall gekommen
Um ein Haar wäre in dieser Szene zwischen Brendon Hartley und Pierre Gasly zu einem schweren Unfall gekommen © twitter.com/f1
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Nur dank einer schnellen Reaktion von Pierre Gasly kommt es im Qualifying von Baku nicht zu einem dramatischen Unfall mit dem Teamkollegen. Niki Lauda ist geschockt.

Es war die aufregendste Szene des Qualifyings zum Großen Preis von Aserbaidschan: Pierre Gasly und Brendon Hartley kamen sich schon in Q1 mitten auf der Strecke gefährlich nahe.

Hartley hatte sich offensichtlich einen Reifenschaden eingehandelt und drosselte sein Tempo auf der Geraden rapide, als ausgerechnet sein Toro-Rosso-Teamkollege Gasly von hinten mit über 300 Kilometer pro Stunde angerauscht kam und seinem Stallgefährten gerade noch so ausweichen konnte.

"Das war erschreckend. Keine Ahnung, was da mit Brendon los war", fragte sich Gasly. "Vor Kurve 15 hat er massiv an Tempo verloren. Ich kam mit 320 km/h um die Ecke und konnte ihm gerade noch ausweichen. Ich sah mich schon abheben. Das war angsteinflößend."

Während der Franzose kurz nach dem Vorfall noch über Hartley schimpfte und die Aktion als "inakzeptabel" brandmarkte, zeigte er sich nach dem Qualifying milde: "Er hat es sicher nicht absichtlich gemacht, zumal er wohl einen Reifenschaden hatte."

Hartley entschuldigt sich

Hartley selbst entschuldigte sich sofort. "Ich traf die Wand und nahm Tempo raus, weil ich offenbar einen Schaden hatte", sagte der Neuseeländer: "Ich wusste nicht, dass Pierre so dicht hinter mir war. Ich habe mich da verschätzt, bin falsch ausgewichen. Deshalb muss ich mich entschuldigen. Es ging alles zu schnell, ganz klar mein Fehler."

Dass beide Piloten in dieser Situation richtig Glück hatten, sah auch Niki Lauda so. "Das wäre wirklich eine Katastrophe gewesen, wenn die sich berührt hätten. Unglaublich!", sagte der Ex-Weltmeister und jetzige Aufsichtsratsboss von Mercedes .

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