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Sebastian Vettel und Co. dürfen ab der Saison 2019 mit mehr Sprit fahren
Sebastian Vettel und Co. dürfen ab der Saison 2019 mit mehr Sprit fahren © Getty Images
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Die Umgestaltung der Formel 1 wird weiter vorangetrieben. Beschlossen ist die Erhöhung der erlaubten Benzinmenge. 2021 sollen auch die Motoren verändert werden.

Die Strategiegruppe und die Formel-1-Kommission haben die Weichen für die mittelfristige Zukunft der Motorsport-Königsklasse gestellt.

Wie die beiden Gremien am Dienstagabend nach einer gemeinsamen Sitzung im Hauptquartier des Motorsport-Weltverbandes FIA in Paris mitteilten, sollen die Power Units ab der Saison 2021 weiterhin 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybrid-Aggregate sein, allerdings soll das umstrittene Energierückgewinnungssystem MGU-H gestrichen werden. Mit dieser Maßnahme sollen die Entwicklungskosten reduziert werden.

Die Technische Abteilung der FIA berät sich im nächsten Schritt mit den aktuellen Motorenherstellern (Mercedes, Ferrari, Renault, Honda) sowie potenziellen neuen Herstellern, um die Regeln zur Saison 2021 final zu diskutieren. Eine Entscheidung soll bis Ende Mai fallen.

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Spritmenge in F1 wird erhöht

Bereits zur kommenden Saison soll das Spritsparen zugunsten der Show entschärft werden: Die zulässige Benzinmenge wird von 105 auf 110 kg erhöht, dadurch sollen die Fahrer mehr Vollgas geben können.

Auch wird das Gewicht der Piloten nicht mehr in das Mindestgewicht eingerechnet, dies kommt schwereren Fahrern zugute. Weiter sollen ab 2019 alle Piloten einen biometrischen Handschuh tragen.

Die Regeländerungen müssen noch vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden, dies gilt allerdings als Formsache.

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