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Kimi Räikkönen sieht sich mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert © Getty Images
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Der Ferrari-Pilot sieht sich mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert. Der Vorfall soll sich bereits 2016 zugetragen haben. Räikkönen widerspricht und klagt.

Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen hat mit einer Gegenklage auf schwere Vorwürfe gegen seine Person reagiert.

Wie die kanadische Tageszeitung La Presse berichtet, wehrt sich der Finne gerichtlich gegen eine Klage der sexuellen Belästigung und unterstellt dem vermeintlichen Opfer seinerseits Erpressung und Belästigung.

Vorfall schon 2016

Laut des Berichts wirft eine Kellnerin dem Ferrari-Piloten vor, sie am Rande des Großen Preises von Kanada im Jahr 2016 belästigt zu haben.

Die zwischen 20 und 30 Jahre alte Frau hatte den Vorfall bereits im Oktober 2016 in einem Blog öffentlich gemacht, seinerzeit allerdings nur anonym von einem Formel-1-Piloten gesprochen, der sie beim Bezahlen der Rechnung zunächst verbal und schließlich auch aktiv belästigt habe.

"Als ich über den Tisch lehnte, ist  er mit seiner Hand in meine Kleidung und hat mir an die rechte Brust gefasst. Zeitgleich hat mir einer seiner Begleiter in die Hose gefasst und mich an meinen Genitalien berührt", schrieb sie damals.

Anschuldigungen für Räikkönen "absurd"

Räikkönen, der im April von der Klage der Frau unterrichtet wurde, weist die Anschuldigungen indes weit von sich: "Unser Klient bestreitet alles, was ihm vorgeworfen wird und stellt klar, dass all das, was sie macht, illegal ist", zitiert die Zeitung Mathieu Piche-Messier, den Anwalt des 38-jährigen Räikkönen. Dieser finde die Anschuldigungen "absurd".

Wie die Canadian Press mit Verweis auf einen weiteren Anwalt des Formel-1-Fahrers  berichtet, soll die Frau eine extrem hohe finanzielle Forderung gegen diesen gestellt haben. Sie soll im siebenstelligen Bereich liegen.

Die Gegenseite zeigte sich indes ob der Schilderungen Räikkönens erschüttert. "In Anbetracht der Natur der Anschuldigungen sind wir natürlich fassungslos und verstört, dass dies ihre Reaktion darauf ist", sagte der die Frau vertretende Jurist Jamie Beniziri.

Die Polizei wollte sich zu den Vorkommnissen bisher nicht äußern.

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