Diese Kurve entscheidet über den Sieger in Montreal
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Max Verstappen reagiert inzwischen nur noch genervt auf Unfall-Fragen. Der Red-Bull-Pilot fiel in dieser Saison bislang durch zahlreiche Crashs auf.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen wirkt angesichts seiner jüngsten Serie von Unfällen in der Formel 1 weiterhin extrem dünnhäutig und uneinsichtig. "Die ständigen Fragen danach gehen mir auf die Nerven. Wenn es noch mehr werden, muss ich irgendjemandem eine Kopfnuss geben", sagte der 20-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Kanada in Montreal.

Der hochtalentierte Niederländer fiel an jedem der bisherigen sechs Grand-Prix-Wochenenden in verschiedener Form mit Unfällen, Kollisionen oder Drehern auf. Zuletzt in Monaco brachte ihn sein Crash im freien Training um eine realistische Siegchance, da er anschließend das Qualifying verpasste. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

Red-Bull-Teamchef Christian Horner regte im Fürstentum daher an, dass Verstappen seine Herangehensweise ändern solle, auch in der internationalen Presse werden derartige Forderungen laut. Der Niederländer wies diese nun recht barsch zurück.

"Ich werde meinen Ansatz niemals ändern, denn er hat mich überhaupt erst dahin gebracht, wo ich heute bin", sagte Verstappen. In dieser Saison habe er bislang "weniger Punkte als erhofft. Aber das ist nicht alles meine Schuld, ich hatte bislang zwei Fehler drin, der Rest wird einfach dramatisiert."

Verstappen, bei Red Bull mit einem langfristigen und hochdotierten Vertrag ausgestattet, ist momentan mit 35 Punkten nur Sechster der WM-Wertung. Sein Teamkollege Daniel Ricciardo (72 Punkte), dessen Vertrag am Ende des Jahres ausläuft, ist als Dritter dagegen auf den Fersen des Top-Duos Lewis Hamilton (Mercedes/110) und Sebastian Vettel (Ferrari/96).

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