Vettel gewinnt Grand Prix von Großbritannien
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Lewis Hamilton lässt nach dem Silverstone-Rennen das Interview sausen. Danach wird der Mercedes-Pilot als schlechter Verlierer bezeichnet. Der Brite wehrt sich.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton musste sich nach dem Rennen in Silverstone scharfe Kritik an seinem Verhalten gefallen lassen.

Anstatt sich den obligatorischen Kurz-Interviews zu stellen, suchte der zweitplatzierte Mercedes-Pilot im Parc ferme schleunigst das Weite.

Viele vermuteten, dass Hamilton noch sauer über die Kollision mit Sebastian Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen war und bezeichneten den Briten sogar als schlechten Verlierer. (SERVICE: Das Renn-Ergebnis aus Silverstone)

Hamilton greift Journalisten an

Doch auf der Pressekonferenz wehrte sich Hamilton gegen diese Anschuldigungen und griff stattdessen die anwesenden Journalisten an: "Für euch ist es einfach, da zu sitzen und sich das Rennen anzuschauen."

Der viermalige Weltmeister behauptete, dass er aufgrund der großen Erschöpfung beim Interview fehlte. "Ich konnte in diesem Moment nicht mehr und musste erst einmal durchschnaufen", sagte Hamilton. (SERVICE: Die WM-Wertung)

Weiter erläuterte der 33-Jährige, wie sehr ihm das Rennen zugesetzt hatte: "Ich schwitze mir den Arsch ab, habe 1000 Prozent gegeben und all meine Energie genutzt. Es wird von dir erwartet, dass du aus dem Auto steigst, winkst und lächelst. Aber ich hatte alles gegeben und konnte kaum noch stehen."

Als Hamilton dann wieder reden konnte, unterstellte er Ferrari, dass der Rammstoß von Kimi Räikkönen mit Absicht erfolgt war - da stellt sich die Frage, was er gesagt hätte, wenn er bereits an dem Kurz-Interview unmittelbar nach dem Rennen teilgenommen hätte.

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