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Auch Lewis Hamilton wünschte Nili Lauda schnelle Genesung
Lewis Hamilton (r.) fordert Geduld in Sachen Lauda-Rückkehr © Getty Images
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Niki Lauda musste sich im August einer Lungentransplantation unterziehen. Nun könnte er in den F1-Zirkus zurückkehren, doch Lewis Hamilton mahnt zu Geduld.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton geht derzeit eher nicht von einer Rückkehr Niki Laudas an die Rennstrecke noch in diesem Jahr aus. "Wenn er dabei ist, dann wäre das natürlich toll", sagte der Mercedes-Pilot am Donnerstag über Spekulationen, Lauda könne nach seiner Lungentransplantation eventuell schon beim Saisonfinale in Abu Dhabi (25. November) wieder dabei sein: "Aber ich erwarte es nicht, und das kann niemand von ihm erwarten."

"Man tauscht nicht mal eben eine Lunge aus, Niki hat viel Gewicht verloren", fuhr Hamilton fort und sprach von einer "Nahtoderfahrung".

Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hatte nach einem Telefonat mit Lauda zuletzt Gerüchte über die baldige Rückkehr des Aufsichtsratsbosses des Mercedes-Werksteams angeheizt.

Verschleppte Grippe Grund für Lungenprobleme 

Lauda hatte sich wohl infolge einer verschleppten Sommergrippe am 2. August der Transplantation unterziehen müssen, seine Lunge war seit dem schweren Feuerunfall am 1. August 1976 auf dem Nürburgring schon schwer geschädigt.

Im Oktober wurde Lauda aus dem Allgemeinen Krankenhaus (AKH) in Wien entlassen, die behandelnden Ärzte machten ihm dabei Hoffnung auf "eine fast normale Lebensqualität. Er wird wieder fliegen können, wieder zu Rennen fahren, Auto fahren", erklärte Dr. Peter Jaksch.

Der dreimalige Weltmeister muss allerdings Medikamente einnehmen und benötige weiterhin viel Geduld in der Reha. Lauda wird wie alle Transplantationspatienten weiter durch das Team des AKH betreut.

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