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F1 Grand Prix of Brazil
F1 Grand Prix of Brazil © Getty Images
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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht eine Ausweitung der Formel 1 in weitere Länder kritisch. Der Brite fordert mehr Rennen in klassischen Motorsportmetropolen.

Der frisch gebackene fünfmalige Weltmeister Lewis Hamilton hat sich gegen eine Ausweitung der Formel 1 in exotische Länder ausgesprochen und im Gegenzug für mehr Rennen in klassischen Motorsport-Ländern stark gemacht.

"Wenn du neben dem Grand Prix in Silverstone noch einen in London hättest, wäre das richtig cool", sagte der Engländer in einem Interview mit BBC Sport.

Statt in der britischen Metropole wird die Königsklasse dafür 2020 erstmals in Vietnam fahren. "Aus Sicht des Rennfahrers weiß ich nicht, wie wichtig es ist, in solche neue Länder zu gehen", sagte Hamilton.

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Neuer F1-Besitzer will weitere Märkte erschließen

Der neue Besitzer der Formel 1, Liberty Media, hatte bei der Übernahme 2017 angekündigt, weitere Märkte zu erschließen. Dies würde den Trend fortführen, der die Formel 1 seit 2004 in Länder wie China, Bahrain, die Türkei, Singapur, Abu Dhabi, Südkorea, Indien, Russland und Aserbaidschan geführt hat.

Im Gegenzug stehen die Rennen in den klassischen Motorsport-Ländern Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich und Belgien immer wieder auf der Kippe. "Wir haben eine Menge Tradition in diesen Ländern, die USA sind auch wieder im Kommen. Aber wir haben nur jeweils ein Rennen dort", führte Hamilton aus, "wenn das mein Geschäft wäre, würde ich mich für mehr Wettbewerbe dort einsetzen."

Hamiltons Traum vom All

Mit den neuen Austragungsorten habe er manchmal so seine Probleme. "Ich war in Indien, das war angesichts der Armut dort befremdlich. Und dann haben wir dort diesen gewaltigen, modernen Kurs irgendwo im Nirgendwo. Da habe ich in mir schon einen Konflikt gespürt", führte der Brite aus. In der Türkei sei kaum einer zum Rennen gekommen. "Cooles Wochenende, aber wenige Zuschauer", so Hamilton.

Der BBC verriet Hamilton auch einen großen Lebenstraum. "Ich will ins All", sagte der 33-Jährige, "ich war vergangenes Jahr bei der NASA. Das war atemberaubend. Danach hatte ich den Traum vom Flug ins All."

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