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Formel-1-Legende Lauda ist tot
Niki Lauda musste sich 2018 einer schwierigen Operation unterziehen © Getty Images
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Niki Lauda muss seinen Weihnachtsurlaub offenbar abbrechen und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort liegt er auf der Intensivstation.

Formel-1-Legende Niki Lauda (69) wird fünf Monate nach seiner erfolgreichen Lungentransplantation wieder im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) in Wien behandelt.

Das bestätigte die Klinik am Sonntag, nachdem zunächst die österreichische Kronen Zeitung darüber berichtet hatte. Der dreimalige Weltmeister leide an einer Grippeerkrankung, soll aber in der kommenden Woche das AKH wieder verlassen.

Vorsicht ist geboten, da Laudas Immunsystem infolge der Operation am 2. August noch geschwächt ist. Die Grippe könnte sich daher problematisch entwickeln. Ohnehin ist die Reha sehr aufwendig, die Genesung wird dabei sehr engmaschig überwacht.

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Hoffnung auf ein normales Leben

"Ich muss mich täglich sechs Stunden einer Rehabilitation unterziehen. Zwei Rehabilitationsexperten lassen mich keinen Augenblick allein", sagte der Aufsichtsratschef des Weltmeister-Rennstalls Mercedes kurz vor Weihnachten in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport. Er hoffte aber auf eine vollständige Genesung bis Ende Januar.

Im Oktober war Lauda nach zweieinhalb Monaten aus dem AKH entlassen worden. Die behandelnden Ärzte machten ihm dabei Hoffnung auf "eine fast normale Lebensqualität. Er wird wieder fliegen können, wieder zu Rennen fahren, Auto fahren", erklärte Dr. Peter Jaksch damals.

Die Feiertage verbrachte Lauda, der am 22. Februar 70 wird, dann wie geplant im Kreise seiner Familie auf Ibiza. Diesen Urlaub musste er wegen der Erkrankung nun abbrechen.

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