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Charles Leclerc, Ferrari
Charles Leclerc, Ferrari © Getty Images
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München - Die Verantwortlichen der Formel 1 planen für die Zukunft eine Menge Regeländerungen. Vor allem das Getriebe der Boliden steht bei den Plänen im Vordergrund.

Seit der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media hat sich in der Königsklasse des Motorsports eine Menge getan. Und auch in Zukunft sollen die Veränderungen weitergehen. 

Was genau sich die Macher vorstellen, wurde nun durch eine Ausschreibung auf der Homepage der FIA deutlich. Der Automobilweltverband sucht ab der Saison 2021 einen neuen Getriebehersteller. Ab dann sollen, bis einschließlich 2024, alle Boliden mit demselben Getriebe ausgestattet werden.

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Auch Details für das Einheitsgetriebe hat die FIA bereits bekanntgegeben. So soll es ausschließlich um das Getriebe an sich gehen, nicht aber um das Gehäuse, an das die Aufhängung angeschlossen ist. Dessen Gestaltung soll weiterhin den Teams selbst obliegen.

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Weniger Gänge bei Einheitsgetriebe

Auch bei der Anzahl der Gänge steht bereits fest, dass das Getriebe nicht wie bisher acht, sondern nur noch sieben Vorwärtsgänge besitzen soll. Die Anzahl der Rückwärtsgänge soll von zwei auf einen reduziert werden.

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Ziel der Einführung eines Einheitsgetriebes ist es, die Entwicklungskosten in der Formel 1 massiv zu senken. Bisher beziehen vier Rennställe ihre Getriebe von anderen Teams. Alfa Romeo und Haas bei Ferrari, Racing Point von Mercedes und Toro Rosso von Red Bull.

Durch die Installierung eines Einheitsgetriebes würden den großen Teams damit erhebliche Einnahmen verloren gehen.  

Wer den Zuschlag bei der Ausschreibung bekommt, ist bisher noch vollkommen unklar. Im Fahrerlager fällt immer wieder der Name Xtrac, es kann aber auch durchaus sein, dass ein bereits bestehendes Formel-1-Team in Zukunft alle anderen mit einem Getriebe beliefert. 

Bei der Einheitselektronik nimmt diese Rolle bereits McLaren ein.

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