Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Ferrari und Sebastian Vettel lassen am letzten Tag der Wintertests in Barcelona die Muskeln spielen. Weltmeisterteam Mercedes kann das Tempo nicht mitgehen.

Ferrari und Sebastian Vettel haben am letzten Tag der Wintertests in Barcelona erneut ernst gemacht.

Der viermalige Weltmeister fuhr am Freitag zwei Tage nach seinem spektakulären Crash eine Bestzeit nach der anderen und ging mit 1:16,221 Minuten in die Mittagspause. Tags zuvor war sein Teamkollege Charles Leclerc nur eine Hundertstelsekunde langsamer gewesen.

Dem Weltmeisterteam Mercedes blieb zunächst nur das Nachsehen. Der Finne Valtteri Bottas drehte wie Vettel seine schnellste Runde am Vormittag auf der weichsten Reifenmischung C5, war aber dennoch mehr als drei Zehntelsekunden langsamer.

Anzeige

Weitere drei Zehntelsekunden dahinter folgte der Russe Daniil Kwjat im Toro Rosso, im Gegensatz zu den Topteams dürfte das Schwesterteam von Red Bull aber kaum noch Luft nach oben haben.

Meistgelesene Artikel

Vettel beeindruckt vor der Mittagspause

Vettel beeindruckte vor allem in der letzten Stunde vor der Mittagspause. Der 31-Jährige legte mit verschiedenen Reifenmischungen Bestzeit um Bestzeit vor und untermauerte das, was Leclerc am Donnerstag zur Überraschung vieler Beobachter sehr deutlich ausgesprochen hatte: "Ein Ferrari wird den Auftakt in Melbourne gewinnen."

Bis zum Saisonstart am 17. März in Australien bleiben noch zwei Wochen Zeit. Für Mercedes könnte es knapp werden, Ferrari und die ebenfalls starken Red Bull bis dahin abzufangen.

"Auf Ferrari fehlt uns im Moment eine halbe Sekunde", sagte Weltmeister Lewis Hamilton, der dennoch sehr gelassen wirkte: "Es gibt keine Punkte für die Bestzeit bei Testfahrten. Wichtig ist, wie schnell wir in Melbourne sein können."

Verstappen lässt es ruhig angehen

Einen Tag nach dem kapitalen Crash des Franzosen Pierre Gasly nach einem Fahrfehler hatte Red Bull das Auto in einer intensiven Nachtschicht rechtzeitig für Max Verstappen wieder auf die Räder gestellt.

Zunächst verzichtete der Niederländer allerdings auf eine Zeitenjagd, seine 1:17,709, erzielt auf der Medium-Mischung C3, reichten nur für Platz acht.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image