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Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Bahrain von Rang zwei
Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Bahrain von Rang zwei © Getty Images
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Manama - Sebastian Vettel startet beim Rennen in Bahrain hinter seinem Teamkollegen Leclerc. Der Deutsche zeigt sich ob seiner Leistung im Qualifying selbstkritisch.

Im Qualifying von Bahrain hat Ferrari die starke Leistung aus den Freien Trainings bestätigt. Beide Roten sind vorne - allerdings mit einem Makel aus deutscher Sicht: Nicht Sebastian Vettel, der einer Strafe wegen zu langsamen Fahrens entging, wird von der Pole-Position aus ins Rennen gehen, sondern sein Teamkollege Charles Leclerc.

Vor dem Rennen am Sonntag (Formel 1, Großer Preis von Bahrain, Sonntag ab 17.10 Uhr im LIVETICKER) weiß Vettel aber offenbar, woran er arbeiten muss.

Bei Pole-Neuling Leclerc ist die Freude über Startplatz eins indes riesengroß. 

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SPORT1 fasst die Stimmen von RTL, Sky und aus der Mixed-Zone zusammen.

Charles Leclerc (Ferrari, Platz 1): "Ich bin extrem glücklich. Ich wollte die Fehler von Australien nicht wiederholen. Es schaut so aus, als hätte ich einen guten Job gemacht. Ich werde jetzt einmal gut schlafen und freue mich auf das Rennen."

über eine mögliche Teamorder: "Wir hatten noch kein Pre-Race Meeting, daher weiß ich das im Moment noch nicht. Wir sind ein Team und müssen zusammenarbeiten"

über seinen Teamkollegen Sebastian Vettel: "Es war extrem schwierig, denn Seb ist ein erstaunlicher Fahrer. Ich habe schon viel von ihm gelernt und werde auch noch viel von ihm lernen. Aber heute bin ich einmal extrem glücklich."

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Sebastian Vettel (Ferrari, Platz 2): "Vielleicht war ich im zweiten Sektor ein bisschen zu zurückhaltend. Du musst es eben auch bis zum Ende durchziehen. Charles hat das heute ganz hervorragend gemacht. Er steht verdient auf der Pole-Position. Ich bin zufrieden mit Platz zwei. Das bringt uns in eine gute Ausgangsposition für Sonntag."

über die Taktik im Qualifying: "Es war hektisch, der Slot war ungünstig. Es ist nicht ideal, nur einen Versuch zu haben. Es war wichtig, die Runde hinzukriegen. Das Ergebnis ist okay, auch wenn ich mir mehr erhofft hatte."

über Ferraris Aufschwung: "Ich habe zum Team gesagt: 'Das Wichtigste ist, dass wir unsere Leistung gebracht haben.' Das Auto fühlte sich an diesem Wochenende viel besser an. Es wird immer besser. Und hoffentlich können wir das auch morgen ins Rennen retten."

Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 3): "Ich habe das Qualifying genossen, weil wir uns gesteigert haben. Sie (Ferrari, Anm. d. Red.) haben einen tollen Job gemacht. Aber Sonntag ist der wichtige Tag. Bin gespannt, wie das ausschauen wird. Es wird ein spannendes Rennen. Ich glaube nicht, dass Ferrari hier unschlagbar ist."

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Max Verstappen (Red Bull, Platz 5): "Mit Platz fünf habe ich noch das Beste herausgeholt. Aber mit dem, was wir heute gezeigt haben, können wir natürlich nicht zufrieden sein. Ich hatte Schwierigkeiten mit der Balance des Fahrzeugs. Wir haben nicht das ideale Set-up erwischt. Ich bin zu sehr gerutscht. Aus irgendwelchen Gründen haben wir die weichen Pneus nicht zum Arbeiten gebracht. Hoffentlich sind wir auf der Medium-Mischung im Rennen konkurrenzfähiger."

Nico Hülkenberg (Renault, Platz 17): "Da hat etwas mit dem Auto nicht gestimmt. Wir hatten von Anfang an technische Probleme. Das hat uns Leistung und Zeit gekostet."

Mattia Binotto (Ferrari-Motorsportchef): Mit diesem Ergebnis sind wir sicherlich zufrieden, vor allem nach Australien. Wir hatten uns (danach, Anm. d. Red.) auf uns selbst konzentriert und hart gearbeitet, um unsere Probleme zu verstehen. Das heutige Ergebnis verschafft uns neues Selbstvertrauen. Doch bis zur Zielflagge ist es noch ein langer Weg und für das Qualifying gibt es keine Punkte."

über Leclerc: "Er ist ein guter Junge. Wir werden ihn lieben, genauso, wie wir auch Sebastian lieben. Eine tolle Leistung! Und es wird nicht seine letzte bleiben."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): "Heute hat es einfach nicht gereicht. Wir hinken schon das ganze Wochenende ein bisschen hinterher. Wir verlieren es im Moment auf der Geraden. Da müssen wir schauen, ob wir ein bisschen zu viel Luftwiderstand haben oder ob die einen Powervorteil haben. Aber da verlieren wir die Zeit. Das müssen wir erst einmal verdauen."

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