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Melbourne - Sebastian Vettel ist dafür bekannt, dass er sich jedes Jahr einen neuen Namen für seinen Boliden ausdenkt. Nach "Hungry Heidi" und "Loria" kommt erneut ein weiblicher Name.

Sebastian Vettel kämpft mit der schlanken "Lina" um seinen fünften Weltmeistertitel in der Formel 1. Den Namen für seinen neuen Ferrari SF90 gab der Heppenheimer am Mittwoch beim Saison-Auftaktfestival in Melbourne bekannt. Am Sonntag (Formel 1: Großer Preis von Australien am Sonntag ab 6.10 Uhr im LIVETICKER) findet im Albert Park der erste Lauf statt.

Vettel gibt seinen Boliden traditionell Frauennamen. Auf die Frage, ob seine neue "rote Göttin" dick ("fat") oder schlank ("lean") sei, antwortete der Vizeweltmeister: "Sie ist wirklich schlank." Unklar war vor dem Großen Preis von Australien zunächst, ob die Schreibweise Lina, Lena oder Leena ist.

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Erstmals hatte Vettel 2008 seinem Wagen einen Namen gegeben. Der Toro Rosso hieß "Julie", später folgten unter anderem "Luscious Liz" (2010), "Hungry Heidi" (2013) und "Margherita" (2016). Im Vorjahr hieß der Ferrari "Loria".

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Ecclestone glaubt an Vettel

Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist überzeugt, dass Vettel mit seinem neuen Wagen in dieser Saison Titelverteidiger Lewis Hamilton (Mercedes) hinter sich lässt und erstmals seit sechs Jahren wieder Weltmeister wird. "Diesmal wird Ferrari mit Vettel siegen. Er ist wegen der Atmosphäre im Team und wegen des neuen Autos glücklich, auch wenn Lewis Hamilton als Favorit startet", sagte der 88-Jährige der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera.

Vettel sei "sehr intelligent, er hat viele Interessen in jedem Bereich. Aber er ist zurückhaltend. Nach jedem Rennen kehrt er zu Frau und Töchtern nach Hause zurück. Er ist genau das Gegenteil von Lewis Hamilton", so Ecclestone: "Vettel kann man voll vertrauen. Ich vertraue ihm blind, ich würde im einen Blankoscheck in die Hand geben."

Hamilton bezeichnete der Brite als "einmalig. Er ist das Beste und das Schlechteste der Formel. Er wirbt für die F1 wie kein anderer, aber er lenkt die Aufmerksamkeit von der F1 ab und richtet sie auf sich. Das ist nicht schlecht, doch andere Piloten müssen aufwachen, um ihre Persönlichkeit zu zeigen."

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