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Die italienische Regierung will das Formel-1-Rennen in Monza retten
Die italienische Regierung will das Formel-1-Rennen in Monza retten © Getty Images
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Der Grand Prix von Monza ist italienische Formel-1-Tradition. Deshalb will Italiens Regierung finanzielle Unterstützung geben, damit das Rennen weiter stattfinden kann.

Die italienische Regierung ist gewillt, zum Erhalt des Formel-1-Grand-Prix in Monza durch finanzielle Zuwendung beizutragen.

Die rechte Regierungspartei Lega brachte im Parlament in Rom am Freitag einen Gesetzentwurf ein, wonach das Rennen vor den Toren Mailands als "traditionsreicher Grand Prix" geschützt und vom Staat finanziell in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich gefördert werden soll.

Über den Gesetzentwurf soll zeitnah im Senat abgestimmt werden, wo die Regierungskräfte Lega und Fünf-Sterne-Bewegung über eine klare Mehrheit verfügen.

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Die 2018er-Ausgabe des Rennens war mit einem Minus von zwölf Millionen Euro zu Ende gegangen.

"Die Kosten des Grand Prix von Monza sind für uns zu hoch", beklagte sich der Präsident des Automobilverbands ACI, Angelo Sticchi Damiani. Für die Erneuerung des fünfjährigen Vertrags für die Austragung des Rennens im kommenden Jahr wird mit Ausgaben von 122 Millionen Dollar gerechnet. Für ACI ist das zu viel. Monza gehört zu jenen Strecken, die auf große Tradition verweisen können. Um die WM wird im Königlichen Park mit der Ausnahme 1980 seit 1950 gefahren.

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