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F1 Winter Testing in Barcelona - Day Four
F1 Winter Testing in Barcelona - Day Four © Getty Images
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Mattia Binotto erklärt, warum das aktuelle Auto in der Formel 1 nicht den Wünschen entspricht - und warum er trotzdem mit Hoffnung nach vorne blickt.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat die aktuellen Probleme in der WM mit Altlasten erklärt.

"Ich suche keine Entschuldigung für die bisherigen Leistungen. Doch es ist eine Tatsache, dass die Schwierigkeiten der zweiten Hälfte 2018 den Beginn dieser Saison beeinflusst haben", erklärte der Italiener am Rande des Großen Preises von Monaco (Sonntag, 15.10 Uhr): "Das heutige Auto ist damals entstanden, genau wie wir bereits heute für das Auto der Saison 2020 arbeiten."

Das Team spüre zudem die Abwesenheit des im vergangenen Juli verstorbenen Ferrari- und Fiat-Chrysler-Chefs Sergio Marchionne.

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"Er war eine Führungspersönlichkeit und ein Motivator, er hatte vom strategischen und politischen Standpunkt einen starken Einfluss. Er hat mir viel Vertrauen geschenkt. So eine Person ersetzt man nicht in wenigen Tagen. Wir haben nach Marchionnes Tod bremsen müssen, doch wir haben unsere interne Balance wiedergefunden", sagte Binotto.

Binotto hat noch Hoffnung

Der 49-Jährige mit Schweizer Pass gab sich trotz des großen Rückstands auf den Rivalen Mercedes kämpferisch. "Es gibt Margen, um das Auto zu verbessern, auch wenn man in wenigen Wochen ein Projekt nicht ändern kann. Wir werden Rennen für Rennen kämpfen", sagte Binotto.

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Mercedes feierte bei jedem der bisherigen fünf Saisonrennen Doppelsiege. Die Scuderia, die seit dem Gewinn der Team-Wertung 2008 auf einen WM-Titel wartet, liegt bereits weit zurück.

Auch in den freien Trainings in Monaco hatten Sebastian Vettel (Heppenheim) und Charles Leclerc (Monaco) am Donnerstag in ihrem SF90 keine Chance gegen die Silberpfeile.

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