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Der Tod von Formel-2-Pilot Anthoine Hubert in Spa sorgt für Bestürzung. Mick Schumacher und auch Lewis Hamilton finden emotionale Worte. SPORT1 zeigt die Reaktionen.

Der Tod von Anthoine Hubert im Formel-2-Rennen von Spa erschüttert die Motorsportwelt. 

Auch die Formel-1-Piloten und die Teamverantwortlichen zeigten sich bestürzt nach dem tödlichen Unfall des gerade einmal 22-Jährigen. Weltmeister Lewis Hamilton Hamilton verfasste in den sozialen Netzwerken ein emotionales Statement.

"Wer glaubt, dieser Sport ist sicher, der liegt weit daneben. Alle Fahrer setzen ihr Leben aufs Spiel, wenn sie auf die Strecke gehen", schrieb der Brite und ergänzte: "Das müssen die Leute ernsthaft verstehen, denn es wird nicht genug wertgeschätzt – nicht von den Fans und auch nicht von manchen Leuten, die direkt in dem Sport arbeiten."

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In Richtung Hubert schrieb er: "Was mich betrifft: Anthoine ist ein Held, denn er ist Risiken eingegangen, um seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ich bin sehr traurig, dass das passiert ist. Gedenken wir ihm. Ruhe in Frieden, Bruder." 

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Für Mercedes-Testfahrer Esteban Ocon ist der Tod Huberts auch eine persönliche Geschichte "Ich kann es nicht glauben, wir waren gleich alt, haben zusammen angefangen, Rennen zu fahren und haben uns auf der Strecke über Jahre duelliert. All meine Gedanken sind bei seiner Familie. Ruhe in Frieden Anthoine", schrieb der Franzose. 

Auch McLaren-Pilot George Russell fuhr noch gegen Hubert, dementsprechend emotional war sein Post. Unter ein Foto von sich und Hubert auf dem Siegerpodest schrieb er: "Ich kann es nicht glauben. Ruhe in Frieden mein Freund."

Serienkollege Mick Schumacher schrieb: "Das Schicksal ist brutal. Der Verlust ist endlos. Anthoine, wir vermissen dich."

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zeigte sich in einem Statement der Scuderie geschockt: "Wir sind heute auf brutale Art und Weise von der Realität eingeholt worden. Das erinnert uns daran, dass dieser Sport, den wir alle so sehr lieben, manchmal auch zu gefährlich ist." Er forderte, dass weiter an der Sicherheit gearbeitet werden müsse, "um dergleichen in Zukunft zu verhindern. Im Namen von Ferrari verspreche ich, dass wir uns mehr denn je dafür einsetzen werden".

Racing-Point Teamchef Otmar Szafnauer zeigte sich erschüttert: "Es ist fast unmöglich, in solchen Momenten die richtigen Worte zu finden. Wir alle sind am Boden zerstört. Anthoine war ein feiner Mensch und ein herausragendes Racing-Talent."

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost richtete seine Gedanken auch an Juan Manuel Correa, der im Krankenhaus liegt: "Auch ihm gelten unsere Gedanken, in der Hoffnung, dass er eine vollständige Genesung schafft."

Hubert fuhr im Nachwuchsprogramm von Renault. Sportchef Cyril Abiteboul verabschiedete sich emotional vom Verstorbenen: "Es war eine Freude und eine Ehre, ihn in unserer Nachwuchsakademie zu haben. Wir werden ihn schmerzlich vermissen, sowohl in Enstone als auch in Viry. Sein Spirit wird in unserem Team weiterleben. Und wir fahren, um ihn zu ehren."

SPORT1 zeigt weitere Reaktionen zum Tod von Hubert:

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