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Nico Hülkenberg ist in Hockenheim nach einem Fahrfehler ausgeschieden
Nico Hülkenberg ist in Hockenheim nach einem Fahrfehler ausgeschieden © Getty Images
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Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg ist weiter sauer über die Strecke beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim. Er sei bestohlen worden, erklärte er.

Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg hat in seinem Ärger über das erneut verpasste Podest beim Großen Preis von Deutschland deutliche Kritik an der Strecke in Hockenheim geübt.

Die Auslaufzone der vorletzten Kurve sei bei Regen am Rennsonntag "eine Seifenrutsche" gewesen, sagte Hülkenberg am Donnerstag in Budapest: "Das Rennen wurde uns gestohlen durch diese Auslaufzone, die einfach nicht normal ist. Das ist Fakt."

Hülkenberg hatte in der Endphase des turbulenten Rennens am vergangenen Sonntag auf Podestkurs gelegen, bevor er im Motodrom die Kontrolle über seinen Renault verlor und ausschied. Es wäre das erste Podium des 31-Jährigen im 168. Formel-1-Rennen seiner Karriere gewesen.

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Der Emmericher war nicht der einzige Pilot, der in Hockenheim an dieser Stelle scheiterte, Ferrari-Pilot Charles Leclerc schied dort ebenfalls aus. Zudem konnte Weltmeister Lewis Hamilton seinen Mercedes in dieser Kurve nur mit Mühe vor dem Aus retten. "Ich weiß nicht, was es war, aber du konntest nichts mehr kontrollieren", sagte Hülkenberg: "Das Zepter wurde dir aus der Hand genommen, du warst nur noch Passagier."

Hülkenberg: "Ein richtig schlechter Witz"

Fakt sei zwar, dass er selbst "einen Fehler gemacht habe und das Auto etwas verliere. Dafür darf man dann auch einen Preis bezahlen. Aber in diesem Fall steht der Preis in keinem Verhältnis zum Fehler. In jeder anderen Kurve wäre ich runtergefahren und hätte zwei bis drei Sekunden verloren. Aber ich hätte nicht mit dem ganzen Rennen bezahlt. Der Preis ist absurd und ein richtig schlechter Witz."

Offenbar liegt der Fehler allerdings nicht beim Hockenheimring. Nach Informationen des Fachportals Motorsport-Magazin.com sollte in der Auslaufzone ursprünglich eine Sponsorenfläche entstehen, der Asphalt wurde daher bereits mit schwarzer Farbe vorbereitet und war daher besonders rutschig. Diese Arbeiten liegen in der Hand der Formel 1.

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