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Im Rahmen des Projekts "Qiddiya" soll ein großer Speed Park mit Rennstrecke entstehen © Twitter@qiddiya
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Die Pläne für ein Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien sollen konkreter werden. Bereits 2021 könnte die Königsklasse des Motorsports nach Riad kommen.

Die Pläne, dass die Formel 1 nach Saudi-Arabien kommen könnte, werden offenbar konkreter.

Bereits im Mai berichtete auto motor und sport, dass die Königsklasse des Motorsports nach Riad kommen soll und saudische Scheichs bis zu 60 Millionen US-Dollar für einen Grand Prix auf den Tisch legen wollen. Inzwischen soll es mehrere Gespräche zwischen der Rennserie und den möglichen Veranstaltern gegeben haben. Das berichtete die britische Tageszeitung The Times

Zudem sollen die Teams der Formel 1 bereits zu ihrer Meinung über ein Rennen in dem streng islamisch-konservativen Königreich befragt worden sein. Das Problem an den Plänen sei das Frauenbild. Für den Fall einer Übereinkunft soll die Formel 1 "umfassende" Zusicherungen erwarten, dass alle in der Rennserie beschäftigten Frauen die gleiche Behandlung wie ihre männlichen Kollegen erfahren.

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Formel 1 ab 2021 in Saudi-Arabien?

Ein eigener Grand Prix wäre für Saudi-Arabien ein logischer nächster Schritt, nachdem die Formel E bereits im Dezember 2018 ihre Saisoneröffnung im Königreich ausgetragen hatte und man sich für 2020 die Rallye Dakar sicherte. Die Königsklasse könnte ab 2021 folgen. Noch gibt es allerdings keine permanente Rennstrecke.

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Wie Racefans berichtet, könnte jedoch das Projekt "Qiddiya" Abhilfe verschaffen. Im Rahmen des Großprojektes sollen in der Hauptstadt Riad auf mehr als 300 Quadratkilometern Parks, Resorts und ein großer Speed Park entstehen - inklusive einer Rennstrecke. In den sozialen Medien wird schon jetzt mit Bildern von Formel-1-Autos und dem offiziellen Logo der Rennserie geworben. Fertiggestellt wäre der Kurs frühestens 2022. Dann soll die erste Bauphase abgeschlossen sein.

Ein weiterer Umstand spricht für die Verwirklichung der Rennstrecke: Die Formel-1-Besitzer von Liberty Media haben starkes Interesse daran, den Markt im Nahen Osten weiter zu erschließen und sehen dort noch starkes Wachstumspotenzial. Im Abu Dhabi und Bahrain fährt die Formel 1 schon.

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