Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

Ferrari holt beim Qualifying in Spa die Doppel-Pole und verweist Mercedes in die Schranken. Toto Wolff bringt ein Beinahe-Crash seines Duos auf die Palme. Die Stimmen.

Das Qualifying zum Großen Preis von Belgien wird zur Ferrari-Party. 

Erstmals seit dem Großen Preis von Bahrain schafft die Scuderia eine Doppel-Pole mit Charles Leclerc als Polesetter. Auf Rang drei fehlen Lewis Hamilton 15 Tausendstel, um die Ferrari-Phalanx in der ersten Reihe zu durchbrechen. 

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist nach dem Qualifying bedient, ein Beinahe-Crash zwischen Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas während der dritten Runde des Qualifyings bringt ihn auf die Palme.

Anzeige

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und aus der Boxengasse zusammen: (Hinweis: Alle O-Töne wurden vor dem Tod von Formel-2-Pilot Anthoine Hubert abgegeben)

Toto Wolff (Sportchef Mercedes): "Wir sind uns selbst auf die Zehen gestiegen. Der Windschatten ist wichtig. Wir wollten es besonders gut machen. Stattdessen haben wir uns zum Trottel gemacht."

Lewis Hamilton (Mercedes): "Das dritte Training war schrecklich für mich, aber meine Jungs in der Garage geben immer 100 Prozent und ich bin ihnen dankbar, dass sie es geschafft haben, mich wieder auf die Strecke zu bringen. Ferrari hat heute einen großartigen Job gemacht, aber ich hoffe wir können ihnen morgen einen Fight liefern."

... über den Beinahe-Crash mit Bottas: "Da ging es ein bisschen langsam zu. Er versuchte, den Windschatten seines Vordermanns zu halten. Und ich versuchte, den Windschatten von Valtteri zu halten. Und ich hatte Autos hinter mir."

... über seinen Unfall im dritten Training: "Du (an einen Journalisten gerichtet, d. Red.) misst der Sache viel zu viel Bedeutung bei, mein Freund. Shit happens. Ich bin auch nur ein Mensch!"

Jetzt aktuelle Fanartikel zur Formel 1 kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Sebastian Vettel (Ferrari): "Wir haben die Pace. Hoffentlich können wir das auch zeigen. Das Auto war heute schon besser. Aber warten wir ab. Die Temperaturen sollen runtergehen, das kann einen Unterschied machen. Ich dachte, ich wäre in einen Rhythmus gekommen. Vielleicht habe ich heute etwas länger gebraucht, um das Maximum aus dem Auto zu holen, aber es fühlte sich dann ganz gut an. Aber in Q3 war es sehr unsauber."

... über den Abstand auf Leclerc: "Das ist sicher nicht ideal. Er hat den besseren Job gemacht."

... über die Gründe für die verpasste Pole-Position: "Die Reifen waren dann nicht da, wo sie temperaturmäßig sein sollten. Es war etwas chaotisch, deshalb bin ich mit meinem letzten Versuch nicht zufrieden. Ich war in beiden Runden zu nah am Vordermann. Dadurch habe ich Reifentemperatur verloren und war im zweiten Sektor zu nah hinter dem Vordermann, so dass ich dort Zeit verloren habe. Es war eine Lose-Lose-Situation. Ich habe ziemlich viel verloren."

Meistgelesene Artikel

Charles Leclerc (Ferrari): "Am Freitag hatten wir ein bisschen mit unserer Renngeschwindigkeit zu kämpfen. Daran müssen wir nochmals arbeiten. Aber wenn ich sehe, wie gut es heute lief, dann bin ich ziemlich sicher, dass wir stark aussehen können."

Max Verstappen (Red Bull): "Wir konnten unseren normalen Power-Modus nicht richtig einsetzen, schon das ganze Wochenende nicht. Jedes Mal, wenn ich die Leistung aufdrehen wollte, wie wir das jedes Wochenende tun, lief der Motor nicht mehr richtig. Daher musste ich im Qualifying ziemlich konservativ fahren. Letztendlich hatten wir sogar weniger Leistung als im Normalmodus. Das hat ein paar Zehntel gekostet, was gerade hier in Spa wehtut. Aber ist halt so."

... über Ferrari: "Die sind an diesem Wochenende eindeutig auf einem anderen Level."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image