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Lewis Hamilton hat sich in der Vergangenheit gegen Rassismus stark gemacht
Lewis Hamilton hat sich in der Vergangenheit gegen Rassismus stark gemacht © Getty Images
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In der Zentrale in Brackley hat das Formel 1-Team Mercedes vier Mitarbeiter entlassen. Grund ist ein rassistisches Verhalten gegenüber einem Kollegen.

Mercedes hat vier Mitarbeiter in seiner Zentrale in Brackley entlassen, nachdem sich diese rassistisch gegenüber einem muslimischen Kollegen verhalten haben.

Die britische Sun hatte zuerst über diesen Vorfall berichtet. Mittlerweile hat Mercedes AMG Petronas auf Bild-Nachfrage den Vorfall bestätigt.

Bereits am 2. August soll sich der fragliche Vorfall ereignet haben. Dabei äußerten sich die entlassenen Mitarbeiter abfällig über den Fastenmonat Ramadan und sollen unter anderem Wetten darauf abgeschlossen haben, wann der Kollege die Regeln brechen würde. Dazu soll er als ""muslimischer Terrorist" bezeichnet worden sein.

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Hamilton kämpft gegen Rassismus

Ein Mitarbeiter hat gegenüber der Sun angegeben, dass der muslimische Kollege schon länger ein Opfer von Rassismus sei. "Sie haben seit Jahren auf ihm rumgehackt. Ans Licht kam das alles erst, als sie die Umfrage zum Ramadan machten. Die entlassenen Kollegen haben alle die Umfrage unterschrieben. Es ist ungeheuerlich, besonders da Lewis (Hamilton, Anm.d.Red.) so offen über Rassismus spricht."

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Erst vor wenigen Monaten hatte Lewis Hamilton rassistische Gesänge beim Spiel Montenegro gegen England verurteilt. "Es ist einfach nur verrückt, dass Rassismus in unserer heutigen Zeit immer noch ein Thema ist."

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Mercedes verurteilt das Verhalten

In der Stellungnahme gegenüber Bild betonte Mercedes, dass für ein solches Verhalten kein Platz im Team sei. "Wir verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste und haben unmittelbar nach einer Beschwerde die nötigen Konsequenzen eingeleitet. Die Vielfalt unserer Mitarbeiter ist einer der Gründe für die Stärke unseres Teams. Unsere Arbeitsatmosphäre basiert auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung."

Neben den vier entlassenen Mitarbeitern wurden weitere drei Kollegen wegen Verstoßes gegen die Diversity-Regeln des Unternehmens disziplinarisch belangt.

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