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Monza - Sebastian Vettel dreht sich beim Italien-GP und wird nach einer unsicheren Rückkehr auf die Strecke beschimpft. Nun droht dem Ferrari-Piloten eine Rennsperre.

Ferrari-Star Sebastian Vettel hat sich sein Heimspiel in Monza mit dem nächsten haarsträubenden Fehler schon früh verdorben.

In der siebten Runde leistete Vettel sich auf Rang vier liegend einen Dreher. Bei der Rückkehr auf die Strecke touchierte er zudem das Auto von Racing-Point-Pilot Lance Stroll. Vettel musste sich einen neuen Frontflügel holen und fiel ans Ende des Feldes zurück, zudem bekam er nach dem Manöver gegen Stroll eine zehn Sekunden Stop-and-Go-Strafe.

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Bei Lance Stroll sorgte die Aktion von Vettel für viel Wut. "He just came back onto the circuit like an idiot", brüllte der Kanadier in den Boxenfunk. Weil allerdings auch Stroll bei seinem Ausritt einen anderen Piloten behinderte, musste auch er zur Strafe durch die Boxengasse fahren.

Vettel droht Sperre

Vettel landete am Ende des Rennens auf Rang 13, Stroll kam auf Platz zwölf ins Ziel.

Für den Deutschen könnte das Manöver zudem unangenehme Folgen haben. Die Stewards belegten den 32-Jährigen nachträglich mit drei Strafpunkten. Inzwischen steht Vettel bei insgesamt neun Strafpunkten, bei einer Gesamtzahl von zwölf würde er für ein Rennen gesperrt werden. 

Allerdings werden aufgrund der Regularien nach dem 19. Oktober zwei Punkte gelöscht. Bei den bis dahin noch ausstehenden drei Rennen darf sich Vettel keine Patzer mehr erlauben.

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