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Im freien Training zum Großen Preis von Singapur ist Sebastian Vettel schneller als sein zuletzt siegreicher Teamkollege. Sein Rückstand zur Spitze ist aber groß.

Endlich mal wieder schneller als der gefeierte Teamkollege, aber ganz klar nur die dritte Kraft: Für den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel deutet auch auf einer seiner Lieblingsstrecken wenig auf den großen Befreiungsschlag hin.

Im Freitagstraining zum Großen Preis von Singapur belegte der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim in 1:39,591 Minuten mit einigem Rückstand auf die Spitze den dritten Platz.

Dabei ließ der 32-Jährige seinen zuletzt zweimal siegreichen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco/1:40,018) um fast eine halbe Sekunde und drei Ränge hinter sich. "Es ist Freitag, dafür kann ich mir nichts kaufen, das war auch nicht das Ziel", sagte Vettel nach der Einheit.

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Die beiden roten Renner dürften bei dem glamourösen Nachtrennen (Formel 1, Großer Preis von Singapur am So. ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) nur Außenseiterchancen auf den Sieg haben. Auf einer Runde waren Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (England/Mercedes) in 1:38,773 Minuten sowie der Niederländer Max Verstappen im Red Bull in 1:38,957 Minuten ein gutes Stück besser als der seit 23 Rennen sieglose Vettel.

Vettel: "Es gibt noch viel zu tun"

"Mercedes ist um einiges schneller als wir. Es gibt noch viel zu tun. Das Auto rutscht ein bisschen, man hat dann nicht das Vertrauen. Das Übliche", führte Vettel aus, der das Nachtrennen in der südostasiatischen Wirtschaftsmetropole bereits viermal gewonnen hat.

Unter dem Strich dürfte Ferrari auf dem verwinkelten Straßenkurs an diesem Wochenende nur eine Nebenrolle zukommen. Zwar gewann die Scuderia in Person von Leclerc die vergangenen beiden Rennen in Spa und Monza, allerdings handelte es sich jeweils um Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen der SF90H seine Vorteile auf den langen Geraden ausspielen konnte.

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In Singapur sind Abtrieb und Traktion in langsamen Streckenpassagen gefragt - die Domäne von Red Bull und auch von Mercedes um Hamilton, der mit seinem fünften Singapur-Sieg einen weiteren großen Schritt Richtung WM-Titel machen würde.

Pole-Position in Singapur enorm wichtig

Der enge Kampf zwischen Hamilton und dem WM-Dritten Verstappen verheißt allerdings Spannung für das Qualifying am Samstag (15 Uhr). Die Pole Position in Singapur ist ähnlich wertvoll wie in Monaco, der Mutter aller Stadtrennen. Zwar begünstigt die Strecke entlang der Marina Bay aufgrund ihrer Charakteristik Unfälle und damit Safety-Car-Einsätze, doch bei bislang elf Auflagen ging der spätere Sieger in der Löwenstadt achtmal von Startplatz eins ins Rennen.

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