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Sebastian Vettel spricht über seine bisherige Formel-1-Saison und bewertet sie mit einer Schulnote. Charles Leclerc erhält von ihm eine bessere Note.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat über den bisherigen Saisonverlauf und die Bedeutung seines Sieges in Singapur nach 392 Tagen Durststrecke gesprochen.

Auf die Frage welche Schulnote er seiner bisherigen Saison bei Ferrari geben würde, antwortete Vettel der Sport Bild: "Stand heute wäre es wahrscheinlich tendenziell eine 2-. Ich denke insgesamt war es in Ordnung. Für mich ist es wichtig, dass ich verstehe, was in dieser Saison passiert ist."

"Mit der Kritik von außen habe ich kein Problem"

Der 32-Jährige ergänzte: "Mit der Kritik von außen habe ich kein Problem. Die Frage ist immer nur, ob sie gerechtfertigt ist. Dass die Leute sich eine Meinung bilden, stört mich nicht. Ich muss nur nicht immer der gleichen Meinung sein." 

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Außerdem wurde Vettel nach einer Note für das Ferrari-Team in dieser Saison gefragt und entschied sich für "eine 2, weil ich sehe wie viel in der Fabrik gearbeitet wird. Was das Team dort und vor Ort an der Rennstrecke leistet." Noch besser bewertete Vettel die Leistung seines Teamkollegen Charles Leclerc. Diesem gab er 1-. Seine Begründung: "Er hatte andere Voraussetzungen als ich, fährt erst sein zweites Jahr Formel 1. Ich glaube für ihn ist es ein Stück weit besser gelaufen als für mich."

Vettel: "Würde lügen, wenn ich sage, dass es nicht gut getan hat"

In Singapur feierte Vettel seinen ersten Sieg seit 392 Tagen. Auf die Frage, was sich seither verändert hat, antwortete Vettel: "Die Fragen. Mein Gefühl hat sich seitdem nicht verändert. Ich versuche, vor jedem Rennen den persönlichen Resetknopf zu drücken, um konzentriert zu sein. Aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass es nicht gut getan hat."

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Dennoch mahnt Vettel zur Besonnenheit: "Man darf nur nicht den Fehler machen zu glauben, jetzt wäre auf einmal alles gut."

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Aber Vettel räumte auch Fehler in dieser Saison ein. Lange Zeit fuhr er mit Ferrari hinter Mercedes her, erst in den vergangenen Wochen wendete sich das Blatt. Aus der Sicht des Deutschen habe man "so viele Sachen probiert, dass sich das Gefühl für das Auto nie so richtig entwickelt hat. Vielleicht wäre es besser gewesen, nicht so viel zu probieren, sondern sich einfach ans Auto zu gewöhnen."

Vettel steht bei Ferrari noch bis Ende 2020 unter Vertrag und hat bereits vier Weltmeistertitel in seiner bisherigen Laufbahn gewonnen.

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