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Der Große Preis von Kanada wurde aufgrund der Coronapandemie verschoben
Der Große Preis von Kanada wurde aufgrund der Coronapandemie verschoben © Getty Images
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Der Start in die neue Saison der Formel 1 verzögert sich weiter. Auch der Große Preis von Kanada in Montreal kann nicht wie geplant stattfinden.

Der Saisonstart in der Formel 1 verzögert sich immer weiter und wird frühestens Ende Juni erfolgen: Ferrari-Star Sebastian Vettel und Co. werden wegen der Coronavirus-Pandemie auch in Kanada nicht wie geplant fahren. Das gaben die Organisatoren des Rennens in Montreal am Dienstag bekannt. Damit sind die ersten neun WM-Läufe entweder verlegt oder abgesagt.

"Es wäre uns eine Ehre gewesen, das erste Rennen im Formel-1-Weltmeisterschaftskalender 2020 auszurichten, aber wir müssen leider die Verschiebung des Grand Prix von Kanada 2020 (12. bis 14. Juni) bekannt geben", teilte der Rennveranstalter mit. Man folge dabei "den fachkundigen Anweisungen der Behörden bezüglich der Eindämmung von COVID-19."

F1-Auftakt frühestens Ende Juni

Damit wird der Auftakt der Königsklasse frühestens Ende Juni in Le Castellet/Frankreich (28. Juni) stattfinden. Bislang war die Formel 1 nie später als Ende Mai eröffnet worden. Der Rennkalender 2020 umfasste vor Saisonbeginn 22 Rennen und damit so viele wie nie zuvor in der 71-jährigen Formel-1-Geschichte - nach derzeitigem Stand sind es noch 13. Acht Rennen muss die Saison umfassen, um als Weltmeisterschaft gewertet zu werden.

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Der etatmäßige Saisonauftakt in Melbourne/Australien (15. März) war erst zwei Stunden vor dem ersten Freien Training aufgrund eines positiven Coronafalls beim McLaren-Rennstall verlegt worden. Es folgten in kurzer Folge die Verlegungen der Rennen in Bahrain (22. März), Vietnam (5. April), den Niederlanden (3. Mai) und Spanien (10. Mai).

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Bereits im Februar war der Große Preis in China (19. April), dem Ursprungsland des Coronavirus, vorläufig abgesagt worden. Der Klassiker in Monaco am 24. Mai wurde ersatzlos gestrichen, die Organisatoren in Baku/Aserbaidschan (7. Juni) hingegen hoffen wie jene in Montreal offiziell noch auf einen Platz im Kalender.

Erst am Dienstagnachmittag hatte die Formel 1 den Shutdown um weitere zwei Wochen auf 35 Tage verlängert

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