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Vermarkter Liberty Media leistet finanziell schwächeren Teams eine Vorauszahlung. Damit soll deren Zahlungsfähigkeit gewahrt werden.

Finanziell angeschlagene Formel-1-Teams haben von Vermarkter Liberty Media eine Finanzspritze erhalten. Das bestätigte Liberty-Chef Greg Maffei bei einer Telefonkonferenz.

Summen oder die Teams nannte er nicht, das Traditionsteam Williams gilt aber bereits seit längerer Zeit als angeschlagen. Es sollen mehrere Rennställe eine vorgezogene Zahlung aus dem großen Geldtopf der Motorsport-Königsklasse bekommen haben. 

Die Teams erhalten prozentuale Anteile am Gesamteinkommen der Formel 1, große Teams wie etwa Ferrari bekommen zusätzliche Bonuszahlungen.

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Maffei: "Wollen, das Teams zahlungsfähig sind"

"Wir haben Gelder in Form von Teamzahlungen zur Verfügung gestellt", sagte Maffei. Man wolle sicherstellen, "dass die Teams zahlungsfähig sind. Denn sie sind Teil dessen, was wir brauchen, um 2020, 2021 und darüber hinaus erfolgreich zu sein." Die Finanzspritze sei gut für das "Ökosystem". 

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Damit machte Liberty Media wahr, was Red-Bull-Teamchef Christian Horner in der vergangenen Woche bereits gefordert hatte. Der Brite hatte angekündigt, dass Liberty tun würde, "was immer sie können, um im nächsten Jahr zehn Teams in der Startaufstellung zu haben".

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Neun der ursprünglich 22 geplanten Saisonrennen in der Formel 1 sind aufgrund der Corona-Pandemie bereits verschoben oder abgesagt worden. Die Hoffnung ist, im Sommer mit der Saison starten zu können. "Wir haben Szenarien für null Rennen, für irgendwas zwischen 15 und 18 Rennen, für Rennen ohne Zuschauer und nur mit den Teams", sagte Maffei. 

Er kündigte an, dass Rennen ohne Zuschauer die Formel 1 wirtschaftlich hart treffen würden. "Wenn man ohne Live-Publikum fährt, ist man weniger rentabel, vielleicht auch gar nicht rentabel", sagte Maffei.

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