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Sebastian Vettel verhandelt mit Ferrari über einen neuen Vertrag. Frühere F1-Kollegen glauben nicht, dass sich der Deutsche in einer guten Position befindet.

Wie geht es weiter mit Sebastian Vettel?

Die Zukunft des Ferrari-Piloten beschäftigt nicht nur die Scuderia. Die gesamte Formel 1 ist gespannt, ob der viermalige Weltmeister auch nach Ablauf seines Vertrages Ende 2020 noch für die Scuderia fahren wird.

Dass die Entscheidung über eine mögliche Vertragsverlängerung dabei nicht in der Hand des Deutschen liegt, meinen ehemalige Kollegen. "Ich glaube nicht, dass Vettel in der Entscheidung irgendwas mitzureden hat", sagte Paul die Resta gegenüber Sky Sports F1.

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Viel mehr geht er davon aus, dass Ferrari am Ende bestimmt, ob die Zusammenarbeit mit Vettel fortgesetzt werden soll. "Er muss nehmen, was er bekommt. Und das könnte ihn rausdrängen."

Einbußen für Vettel

Laut italienischen Medienberichten soll der Deutsche ein erstes Angebot der Scuderia abgelehnt haben. Grund dafür sollen eine zu kurze Laufzeit und eine Gehaltskürzung gewesen sein. Die geschätzten 30 Millionen Euro pro Jahr will das Team aus Maranello demnach nicht mehr bezahlen.

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Die Kombination aus Vettels schwächeren Leistungen in der vergangenen Saison, seinem aufstrebenden Teamkollegen Charles Leclerc und der Coronakrise könnten allerdings für deutliche Kürzungen sorgen.

"Ich wäre nicht überrascht, wenn er große Gehaltseinbußen in Kauf nehmen muss" so Ex-Pilot und F1-Experte Karum Chandhok. "Sie müssen ihm nicht mehr so viel bezahlen."

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Zudem kommt, dass er sich in der ersten Saisonhälfte nicht in Szene setzen konnte. Eigentlich wollte Vettel seine Zukunft bis zum Sommer unter Dach und Fach gebracht haben, doch die Coronakrise behindert alles.

Sainz oder Ricciardo für Vettel?

Nach Meinung von di Resta wäre Ferrari "verrückt", wenn sie dem Deutschen bereits jetzt einen neuen Vertrag geben würden, noch bevor dieser sein Können im neuen Auto unter Beweis stellen konnte.

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Nach Meinung des Schotten ist Vettel die beste Wahl - wenn er mit dem neuen Ferrari zurecht kommt. Zeigt er allerdings Schwächen, warten bereits andere Fahrer wie Carlos Sainz und Daniel Ricciardo.

Das glaubt auch Karum Chandhok: "Wenn ich wetten müsste, dann würde ich sagen, dass sie Seb wegen der ganzen Umstände noch für 2021 behalten. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass sie 2022 auf Carlos setzen."

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