vergrößernverkleinern
David Schumacher wurde beim Rennen in Monza in einen Unfall verwickelt
David Schumacher wird bei seinem virtuellen Formel-1-Debüt Elfter © imago
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Normalerweise fährt David Schumacher noch in der Formel 3. In der Coronakrise darf er sich zumindest auf der Konsole mit einigen Formel-1-Fahrern messen.

Charles Leclerc hat seinen Siegeszug bei der virtuellen Rennserie der Formel 1 nicht fortsetzen können. Formel-3-Pilot David Schumacher, Sohn des sechsmaligen Grand-Prix-Siegers Ralf Schumacher, hat bei seiner virtuellem Formel-1-Premiere eine Platzierung in der Top 10 indes verpasst.

Virtual GP: Leclerc verpasst dritten Sieg

Der 22 Jahre Leclerc musste sich auf dem simulierten Kurs von Interlagos bei São Paulo mit dem dritten Platz zufrieden geben. Schumacher wurde bei seiner Premiere Elfter.

Ferrari-Pilot Leclerc hatte die beiden Rennen zuvor gewonnen, büßte diesmal aber auch noch einen Rang durch eine Drei-Sekunden-Strafe ein. "Ich hab es dennoch sehr genossen", meinte er hörbar begeistert und zugeschaltet aus Monte Carlo.

Anzeige

Albon besiegt Leclerc - Norris vor Schumacher

Als Sieger durfte sich im vierten Rennen der Serie, die vor allem als Unterhaltungsersatz für die Formel-1-Fans wegen der Grand-Prix-Absagen durch die Coronavirus-Pandemie geschaffen wurde, der britisch-thailändische Red-Bull-Pilot Alex Albon feiern lassen. "Ich habe gezittert, ich hatte soviel Adrenalin in mir", kommentierte er.

Jetzt aktuelle Fanartikel zur Formel 1 kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE 

Der 24-Jährige leistete sich mit Leclerc über 36 Runden einen packenden Zweikampf mit Überholmanövern en masse."Ich hatte die bessere Strategie", sagt der glückliche Sieger. Albon lobte Leclerc, der "sehr schnell" gewesen" sei.

Zweiter wurde George Russell von Williams. McLaren-Pilot Lando Norris schnappte dem 19-jährigen Schumacher die Top-10-Platzierung weg.

Meistgelesene Artikel

Virtual GP an Formel-1-Renntagen

Die Grand Prix der virtuellen Serie finden immer an den Sonntagen statt, an denen nach ursprünglicher Planung auch real ein Rennsonntag gewesen wäre. Diesmal hätte eigentlich die Rückkehr der Motorsport-Königsklasse nach Zandvoort angestanden.

Jetzt die Spielewelt von SPORT1 entdecken - hier entlang! 

Der Kurs in den Niederlanden gehört aber nicht zu den Rennstrecken des Formel-1-Spiels von 2019, in dem die Piloten meist von daheim in ihren eigenen Rennsimulatoren antreten.

Sechsfach-Weltmeister Lewis Hamilton von Mercedes oder auch Leclercs deutscher Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel machten bisher noch nicht mit. Vettel nahm lediglich an der Legends Trophy teil, blieb aber chancenlos.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image