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Das Williams-Team steht zum Verkauf
Das Williams-Team steht zum Verkauf © Getty Images
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Der Williams-Rennstall gerät in der Coronakrise in finanzielle Schieflage. Nun sucht das Unternehmen einen Käufer. Die laufenden Saison ist aber nicht in Gefahr.

Das Williams-Team sucht einen Käufer.

Am Freitag verkündete die in Frankfurt/Main börsennotierte Williams Grand Prix Holding PLC, das Unternehmen stehe vor allem wegen erheblicher finanzieller Verluste im Geschäftsjahr 2019 zum Verkauf.

Geprüft würden mehrere Optionen, unter anderem der Verkauf eines Mindestanteils oder auch der Komplettverkauf.

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Konkrete Gespräche mit möglichen Interessenten habe es noch nicht gegeben, teilte der Vorstandsvorsitzende der Grand Prix Holding, Mike O'Driscoll, in einem offiziellen Statement des Teams mit. Es seien lediglich erste informelle Gespräche mit potenziellen Investoren geführt worden. In dem Zusammenhang verkündete das Team außerdem die nicht begründete sofortige Trennung vom Hauptsponsor ROKiT.

Teilnahme an Formel-1-Saison 2020 nicht gefährdet

Die Teilnahme an der Saison 2020 sei durch die neue Entwicklung nicht gefährdet, heißt es weiter, es handele sich vielmehr um einen "richtigen und besonnenen Schritt, um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen". Für Williams fahren das britische Toptalent George Russell und der Kanadier Nicholas Latifi.

Frank Williams und Patrick Head hatten das Team 1977 gegründet, seither war es stets unter der Kontrolle der Williams-Familie. Nach wie vor hält der seit einem Verkehrsunfall 1986 an den Rollstuhl gefesselte Frank Williams als Teamchef 51 Prozent der Anteile, seine Stellvertreterin ist seit 2013 seine Tochter Claire Williams. Letzter von bisher sieben Williams-Weltmeistern seit 1980 war 1997 der Kanadier Jacques Villeneuve.

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