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Für die aktuelle Formel-1-Saison sind aktuell acht Rennen geplant
Für die aktuelle Formel-1-Saison sind aktuell acht Rennen geplant © Imago
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Im Juli beginnt die aufgrund der Coronakrise verschobene Formel-1-Saison. Geplant sind bislang acht Rennen. Kann es dabei überhaupt einen Weltmeister geben?

Die Coronakrise hat auch die Formel 1 in den vergangenen Monaten enorm beeinflusst.

Seit dem geplanten und dann abgesagten Saisonstart im März finden keine Rennen statt. Auch jetzt ist noch nicht klar, wie viele Umläufe es in dieser Saison überhaupt geben wird.

In dieser Woche veröffentlichte die Königsklasse den aktuellen Kalender. Darin enthalten sind acht Umläufe in Europa. Das Ziel besteht nun darin, nach den Rennen in Europa weitere Events auf anderen Kontinenten zu veranstalten. Ob dies allerdings gelingen kann, ist völlig unklar.

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Brawn zweifelt nicht an Weltmeisterschaft

Was passiert also, wenn die Saison lediglich aus den acht Rennen in Europa besteht? Kann es dann trotzdem einen Weltmeister geben, obwohl der Automobil-Weltverband eigentlich vorschreibt, dass Rennen auf mindestens drei Kontinenten ausgetragen werden müssen, damit eine Meisterschaft auch als Weltmeisterschaft zählt?

Formel-1-Sportchef Ross Brawn hat diesbezüglich gar keine Bedenken. "Theoretisch reichen die acht Europarennen für eine Weltmeisterschaft", stellte er im Gespräch mit Motorsport-Total-com klar.

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Grundsätzlich geht Brawn aber sowieso nicht davon aus, dass es bei den besagten acht Umläufen bleibt, auch wenn es eine "Herausforderung" sei, den weiteren Rennkalender zu erstellen. "Aber ich denke, dass es auch eine Herausforderung war, die Europasaison zusammenzustellen. Vor zwei oder drei Wochen oder vor einem Monat sah es noch unmöglich aus."

Unsicherheit laut Brawn größtes Problem

Dennoch habe man es geschafft einen "ordentlichen" Kalender zu kreieren. Aktuell sei das größte Problem, dass langfristige Planungen kaum möglich sind. "Die Situation ändert sich fast täglich. Insgesamt wird es besser, aber es gibt noch immer Länder, bei denen die Lage gerade am schlimmsten ist", so Brawn weiter.

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Unter Druck setzen will man die einzelnen Veranstalter dabei nicht. So gebe es mehrere Standorte, die trotz Corona gerne einen Grand Prix austragen wollen. Als Beispiel hierfür nannte F1-Boss Chase Carey kürzlich Mexiko.

Trotzdem bleibe laut Brawn die Unsicherheit. "Wenn man an einem Tag bei einigen Rennen zuversichtlich ist, dann ändert sich das am nächsten Tag schon wieder."

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