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Spielberg - Beim ersten Formel-1-Rennen der neuen Saison in Spielberg verliert Kimi Räikkönen einen Reifen. Sein Team Alfa Romeo wird für die Aktion später bestraft.

Licht und Schatten für Alfa Romeo beim Großen Preis von Österreich.

Nach einem schwachen Qualifying fuhr Antonio Giovinazzi als Neunter zwar in die Punkte, für Routinier Kimi Räikkönen war das Rennen jedoch frühzeitig beendet - und wie! (Rennkalender 2020 der Formel 1)

In Runde 53, unmittelbar am Ende der zweiten Safety-Car-Phase, verlor der Finne bei Tempo 200 eines seiner Vorderräder. Vor der Zielkurve flog plötzlich das rechte Vorderrad durch die Luft. "Ich habe die komplette vordere rechte Ecke verloren", funkte der Iceman in Richtung Kommandostand. 

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Was war passiert? Nach Angaben seines Rennstalls Alfa Romeo ein technischer Defekt bei der Montage während des vorangegangenen Boxenstopps. Bemerkt will den Fehler das Team aber nicht haben, wie auch den Kommissaren der FIA glaubhaft versichert werden konnte.

Vor allem deshalb hielt sich die Strafe mit 5.000 Euro noch in Grenzen.

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Vettel hinter Räikkönen im Glück

Weil sich die Radmutter verkantet hatte, und damit weder lose noch fest war, sei dies weder von Räikkönen noch vom Team zu erkennen gewesen. Alleine deshalb lag nach nach Meinung der Stewards kein schwerer Fall von Unsafe Release vor. Hätte Alfa Romeo von dem Problem gewusst, wäre die Strafe deutlich höher ausgefallen. 

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Kimi Räikkönen musste seinen Wagen nach dem Verlust des Rads abstellen und verursachte damit bereits die dritte Safety-Car-Phase des Rennens. 

Glücklich endete die Situation auch für Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot fuhr im Moment des Geschehens direkt hinter dem Finnen. Weil der Reifen aber zur Seite und nicht nach hinten flog, wurde Vettels Wagen nicht beschädigt.

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