vergrößernverkleinern
Sergio Perez kämpft um seinen Platz in der Formel 1
Sergio Perez kämpft um seinen Platz in der Formel 1 © Imago
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Sergio Perez spricht vorsichtig über seine Zukunft bei Racing Point. Das heizt die Gerüchte um Sebastian Vettel an. Perez kann sich eine Spitze nicht verkneifen.

Formel-1-Pilot Sergio Perez (30) hat sich sehr zurückhaltend über seine Zukunft bei Racing Point geäußert und damit die Spekulationen um Sebastian Vettel (33) befeuert.

Dieser könnte den Platz des Mexikaners bei dem Team übernehmen, das im kommenden Jahr als Aston Martin an den Start geht.

"Ich habe einen Vertrag", sagte Perez am Donnerstag vor dem Großen Preis von Ungarn (Sonntag ab 15.10 Uhr im LIVETICKER): "Die Zeit wird Antworten geben, wir werden sehen, was die nächsten Wochen bringen."

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Perez spricht über Vettel-Gerüchte

Perez hat einen langfristigen Vertrag, dieser enthält laut eines Berichts der Bild-Zeitung aber eine Abfindungs-Klausel, die noch bis Ende Juli aktiviert werden kann. Vettel, der nach der Saison bei Ferrari gehen muss, könnte dann übernehmen und dem Start des Projekts Aston Martin viel Publicity bringen.

"Es ist ja gut, wenn große Namen mit dem Team verbunden werden", sagte Perez, "das bedeutet, dass wir Fortschritte gemacht haben. Das Team kann stolz darauf sein."

In Richtung des viermaligen Weltmeisters Vettel verkniff er sich eine Spitze aber nicht: "Er hat viel erreicht in diesem Sport. Er hatte in seiner Karriere natürlich das große Glück, in tollen Autos zu sitzen, aber niemand kann ihm seine Erfolge nehmen."

Vettel: "Noch gar nichts entschieden"

Vettel sagte bei SPORT1 zu den Gerüchten: "Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden. Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich. Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen."

Sollte Perez tatsächlich für Vettel weichen müssen, wäre das für den Mexikaner ein schwerer Schlag. Seit Jahren holt er für das Mittelfeldteam, das zuvor Force India hieß, gute Ergebnisse.

Dennoch würde es wohl ihn treffen. Sein weniger erfolgreicher Teamkollege heißt Lance Stroll - und ist der Sohn des milliardenschweren Team-Mehrheitseigners Lawrence

Nächste Artikel
previous article imagenext article image