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Formel 1 in Spa: Vettel und Leclerc abgeschlagen - Hamilton 1. vor Bottas

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Formel 1 in Spa: Vettel und Leclerc abgeschlagen - Hamilton 1. vor Bottas

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Vettel mit schonungsloser Analyse

Ferrari muss beim Großen Preis der Formel 1 in Spa die nächste Pleite einstecken. Sebastian Vettel und Charles Leclerc haben keine Chance auf Punkte.
Ferrari muss beim Großen Preis der Formel 1 in Spa die nächste Pleite einstecken. Sebastian Vettel und Charles Leclerc haben keine Chance auf Punkte.
SPORT1 Betting
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von SPORT1

Ferrari hat beim Großen Preis der Formel 1 in Spa eine heftige Abreibung kassiert. Sebastian Vettel (13.) und Charles Leclerc (14.) hatten im Kampf um die Punkte kaum eine Chance.

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Den Sieg sicherte sich wieder einmal Lewis Hamilton, der in der Corona-Saison unaufhaltsam seinem siebten WM-Titel entgegen rast. (Das Rennen zum Nachlesen im Ticker)

Zweiter wurde in Belgien Hamiltons Mercedes-Kollege Valtteri Bottas vor Max Verstappen im Red Bull. 

"Der heutige Tag hat unsere Schwächen offengelegt. Die ganzen Schwächen, die es gibt, kamen heute zum Vorschein", sagte ein enttäuschter Vettel. 

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Durch seinen fünften Saisonsieg im siebten Rennen hat Hamilton inzwischen 157 Punkte auf dem Konto und baute seinen Vorsprung auf die Verfolger Verstappen und Bottas aus. (Fahrerwertung der Formel 1)

Vettel und Leclerc im Titelkampf abgeschlagen

Vettel bleibt bei 16 Punkten stehen.

Auch sein Teamkollege Leclerc (45) spielt im Kampf um den Titel längst keine Rolle mehr. In Spa wurde das überdeutlich.

Schon mit den ersten Ausfahrten am Freitag war klar, dass sich für Ferrari in Belgien etwas zusammenbraute. Die Scuderia hatte sich ja über die gesamte Saison schwer getan, musste sich mit Mittelfeldteams herumschlagen - doch in den Ardennen folgte der Absturz. In den freien Trainings rutschten die Roten ans Ende des Feldes, im Qualifying schafften es Vettel und Leclerc nur mit Mühe in den zweiten Abschnitt der besten 15 Autos.

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Und in gewisser Weise war diese Schwäche in Spa besonders entlarvend. Vor einem Jahr war man hier mit rätselhaft überlegener Motorenpower zum Sieg gerast, später kamen dann aber Schummelvorwürfe auf, und Ferrari musste kurzfristig den Motor umbauen. Seitdem kann der Rennstall nicht mehr mit der Spitze mithalten - und auf der Powerstrecke in Belgien nicht mal mit dem Mittelfeld.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin mit Sophia Flörsch und Monisha Kaltenborn am Montag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Ferrari verliert auf der Geraden

Allein auf den langen Geraden verloren Vettel und Leclerc jeweils eine halbe Sekunde, das wurde schon im Qualifying offensichtlich, der Eindruck verfestigte sich im Rennen. Zwar schoss Leclerc, ausgestattet mit den weichen Reifen, von Startplatz 13 zunächst auf Rang neun vor.

Nach wenigen Runden war der Vorteil der schnelleren Pneus aber schon aufgebraucht, Leclerc hatte keine Chance gegen die Konkurrenten im McLaren, im Racing Point und auch im AlphaTauri, sie zogen reihenweise vorbei. "Ich habe solche Probleme auf den Geraden", funkte er hilflos an die Box. Und so tauchte bald wieder Vettel, gestartet mit den mittelharten Reifen von Rang 14, hinter ihm auf.

An der Spitze war wenig passiert. Hamilton verteidigte seine Pole Position zunächst nur knapp vor Bottas, hatte anschließend aber alles im Griff, auch Verstappen hielt Rang drei.

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"Ich weiß, nicht jeder will sehen, dass immer Mercedes vorne steht, aber für uns ist es egal, wie erfolgreich wir sind: Wir bleiben weiter demütig und werden auch nach diesem Rennen schauen, wo wir uns weiter verbessern können", sagte Hamilton, dem nach seinem 89. GP-Sieg noch zwei Erfolge zum magischen Rekord von Michael Schumacher fehlen.

Auch Safety-Car-Phase bringt keine Änderung

Eine neue Situation schien sich erst aus einem spektakulären aber glimpflich endenden Doppel-Unfall zu ergeben: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) und George Russell (Williams) flogen an der gleichen Stelle ab, die Aufräumarbeiten waren umfangreich, und das Safety Car musste ausrücken.

Vettel ging im Zuge der Reifenwechsel an Leclerc vorbei, und der Monegasse scheiterte anschließend mit einem forschen Angriff am Deutschen. Wenig später holte Ferrari Leclerc erneut an die Box, gab ihm schnellere Reifen, er nahm vom Ende des Feldes erneut Anlauf - ein Modell, das sich auch Vettel wünschte.

"Die Typen vor mir", funkte er mit Blick etwa auf Kimi Räikkönen (Alfa) an die Box, "werde ich sowieso nicht mehr überholen. Vielleicht denkt ihr mal über einen Stopp nach. Ich sage euch, ich werde aufgefressen."

Der Kommandostand sah das anders, Vettel blieb draußen. Und am Ende reichte es wenigstens, um Leclerc noch hinter sich zu lassen.

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Mit Informationen des SID